Die St. Galler Stars hautnah erlebt

Der FC St. Gallen testete gestern Nachmittag auf der St. Margrether Rheinau gegen den Karlsruher SC. Die Espen verloren den Test mit 0:1. Unter den Zuschauern waren viele Kinder, die hautnah an ihre Idole herankamen. Danach spielten die beiden Regionalliga-Aufsteiger.

Remo Zollinger
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Zahlreiche Zuschauer genossen es, dem FC St. Gallen einmal aus nächster Nähe zu zuschauen. (Bilder: Remo Zollinger)

Zahlreiche Zuschauer genossen es, dem FC St. Gallen einmal aus nächster Nähe zu zuschauen. (Bilder: Remo Zollinger)

FUSSBBALL. Als Schiedsrichter Nikolaj Hänni die animierte Partie zwischen dem Super League Dritten und dem Aufsteiger in die zweite Bundesliga abpfiff, nahmen sofort die Jüngsten unter den, für einen Dienstagnachmittag, zahlreichen Zuschauern das Spielfeld in Beschlag. Die St. Galler Stars wie Keita, Nushi, Montandon oder Wüthrich nahmen sich dann geduldig die Zeit, die Autogramm- und Fotowünsche der Kinder zu erfüllen und zeigten sich dabei ganz unkompliziert.

FC SG erstmal in neuen Trikots

Zuvor taten sich die St. Galler, die erstmals in ihren neuen Trikots antraten, gegen Karlsruhe sehr schwer. Die Deutschen standen in der Abwehr sehr solide und gewährten dem St. Galler Offensivpart kaum Torchancen, obwohl sich dieser durchaus bemüht hatte. So hatten die St. Galler Stürmer ihre Möglichkeiten, zu nutzen vermochten sie diese aber nicht.

Testspieler Rodriguez stark

Die besten Torchancen hatten Karanovic, der in der ersten Halbzeit mit einem Schuss von links am Torhüter scheiterte und Keita, der eine Hereingabe von Rodriguez aus nächster Nähe nicht verwerten konnte. Ebendieser Roberto Rodriguez war im St. Galler Offensivspiel ein Aktivposten, zeigte sich immer anspielbar und sehr umsichtig. Der Testspieler von Bellinzona kam über den rechten Flügel und brachte immer wieder Unruhe in die Karlsruher Hintermannschaft. Da diese aber sehr diszipliniert auftrat, gelang auch Rodriguez keinen Impuls, der zählbaren Erfolg einbrachte. So blieb Dullecks Tor kurz nach dem Seitenwechsel das einzige im ganzen Spiel; Der Karlsruher Angreifer verwertete ein Hereingabe von der rechten Seite souverän zum 1:0. Ansonsten waren die deutschen Angreifer in der St. Galler Abwehr auch gut aufgehoben; womit sich ein Spiel entwickelte, das wohl animiert und interessant, insgesamt aber doch sehr chancenarm ausfiel.

Klare Sache für St. Margrethen

Das anschliessende Aufsteigerduell zwischen St. Margrethen und Rebstein war dann eine klare Sache. Die Heimelf gewann bei Lehnherr's Début auf der St. Margrethner Bank gleich mit 9:2. Der Brasilianische Teststürmer Vinicius glänzte dabei mit vier Toren, die er allesamt vor der Pause erzielte. Rebsteins Ehre rettete Musli Rexhepi mit einer Doublette. Die Neuauflage des Spitzenduells 2010/11 mit vertauschten Trainern fiel allerdings ins Wasser, da Rebsteins Trainer Nino Vrenezi verletzt im Spital liegt. sport 19

TELEGRAMM FC St. Gallen - Karlsruher SC 0:1 (0:0) Rheinau - 351 Zuschauer - SR Nicolaj Hänni. Tor: 47. Dulleck. FC St.Gallen: Herzog; Martic (46. Lüchinger), Montandon (46. Besle), Stocklasa, Lenjani; Vitkieviez (46. Rodriguez), Franin (46. Schönenberger), Janjatovic (46. Nater), Wüthrich (46. Nushi); Mathys (46. Keita); Karanovic (46. Cavusevic). Karlsruher SC: Orlishausen (46. Reule); Klingmann (46. Schiek), Gulde (46. Schultz), Mauersberger (46. Gordon), Kempe (46. Vitzthum); Alibaz (46. Mende), Peitz (46. Varnhagen), Yabo (46. Schwertfeger), Mast (46. Krebs); Nazarov (46. Marton), Hennings (46. Dulleck). Verwarnungen: 27. Kempe (Foul).

Die Fans sammelten fleissig Autogramme.

Die Fans sammelten fleissig Autogramme.

Keita liess seine Klasse immer mal wieder aufblitzen.

Keita liess seine Klasse immer mal wieder aufblitzen.