Die rote Laterne an Gegner Sirnach übergeben

Fussball St. Margrethen gewinnt nach einer klaren Steigerung in Hälfte zwei verdient mit 3:1 gegen Sirnach.

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Es waren nicht zwei Minuten gespielt, schon hiess es im Kellerduell 1:0 durch Sirnachs Stürmer Kononenko. Nach einer Flanke von der Seite glaubte niemand für den Sirnacher Spieler zuständig zu sein, so konnte der ungestört das Leder per Kopf ins Tor befördern. Auf der Trainerbank drängte sich die Frage auf, ob man diesen Film nicht schon genug gesehen hatte, denn es war bereits das fünfte Mal, dass man in den ersten Minuten ein Tor einfing. Natürlich waren die Rheintaler geschockt, denn man hatte sich viel vorgenommen. Es brauchte fast eine Viertelstunde, bis St. Margrethen zu seiner ersten Möglichkeit kam: Nach Eckball konnte ein St. Margrether Spieler mit einem Hinterhalt-Schuss den Gästeschlussmann in Bedrängnis bringen. Wenig später hatte Verteidiger Pihura den Ausgleich auf dem Fuss, nach herrlichem Doppelpass konnte er mit dem Leder in den Strafraum hineinlaufen und aus ungünstigem Winkel mit einem satten Schuss Gästehüter Akin prüfen.

Sirnach kontert nur, dies aber gefährlich

Der FC Sirnach begnügte sich zu kontern und war so gefährlich, vor allem dank Sturmspitze Kilafu, der mit seiner Schnelligkeit immer wieder für Unordnung in der Defensive sorgte. Nach der Pause hatte Sirnach, nach einem schnellen Konter, die Möglichkeit auf 0:2 zu erhöhen. Doch diesmal blieb die Rheintaler Abwehr Sieger, denn sie wehrte den Abschluss ab. Kurze Zeit später glichen die Hausherren zum Eins-zu-eins aus. Nach einem Eckball landete der Ball bei Gür, der direkt von der Strafraumgrenze abzog. Unhaltbar knallte das Leder ins Netz. Die Freude war gross, und jetzt spielte die Elf von Trainer Duvnjak besser, vor allem weil sie sich auch ohne Ball bewegte.

Nach dem Anschlusstor lief es den St. Margrethern

Der Ball lief gut in den eigenen Reihen, und immer wieder wurde auch der Abschluss gesucht: Kapitän Shoshi zuerst, dann Verteidiger Pihura und der eingewechselte Hajrullahu Lotrim – allerdings wehrte die Sirnacher Hintermannschaft alles ab. Eine Viertelstunde vor Schluss knallte Stürmer Kilafu mit seinem Schuss den Ball an die Latte, hier hatte der gut spielende Tormann Idrizoski das Glück auf seiner Seite. In der Sirnacher Druckphase ging St. Margrethen nach einem schnell ausgeführten Konter von Eris Burak in Führung: Alleine vor Torhüter Akin behielt er die Übersicht und schlenzte das Leder flach am Schlussmann vorbei ins Tor. Und es kam noch besser: Kur vor dem Schlusspfiff donnerte Jonathan den Ball von halb Links in die Maschen, zum vielumjubeltem 3:1-Sieg. Endlich waren die erhofften drei Punkte da, zur grossen Freude der Mannschaft und dem Umfeld. (rdn)

2. Liga interregional, Gruppe 6

FC St. Margrethen – FC Sirnach 3:1 (0:1)

Rheinau – Zuschauer 70 – SR: Ibrulj Deni

Tore. 2. Kononenko 0:1, 51. Gür 1:1, 84. Burak 2:1, 90. Jonathan Paulino 3:1.

St. Margrethen: Idrizoski, Pihura, Gür, Elvir, Jhonatan, Shoshi (85. Tanriverdi) Cetinkaya (58. Hajrullahu L.), Karahasanvic, Burak, Mevmedoski (70. Hajrullahu K.), Abzi.

Sirnach: Akin, Samina, Aykac, Manz, Ermini, Patelli, Kilafu, Vondracek, Chiavuzzi, Prenrecaj, Kononenko.

Gelbe Karten: FC St. Margrethen: Elvir, Mevmedoski, alle Foulspiel; FC Sirnach: Kononenko Foulspiel.