Die Rhoden leisten ihren Beitrag

Die anstehenden Wahlen haben die Rhodsbürger vom Kornberg auf den Herbst verschoben. Einstimmig genehmigten sie jedoch einen wichtigen finanziellen Beitrag an die Altstätter Alterswohnungen im Blumenfeld.

Max Pflüger
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ALTSTÄTTEN. 65 stimmberechtigte Rhodsbürger versammelten sich gestern Abend zur ordentlichen Rhodsversammlung Kornberg. Bei 165 dieser Rhode zugehörigen Einwohner bedeutet dies nicht weniger als 39 %. Eine beachtliche Stimmbeteiligung.

Vorgängig zu den statutarischen Traktanden offerierte die Rhode den Teilnehmern im Restaurant Ziel einen feinen Imbiss. Dann liess Präsident Hans Sonderegger das abgelaufene Jahr mit einer ausführlichen und eindrücklichen Bilderschau Revue passieren.

Wahlen verschoben

Eigentlich wären Wahlen angestanden. Da jedoch die Demission von Vize-Präsident Hans Städler erst kürzlich bekannt wurde, will sich die Rhodsverwaltung mehr Zeit zur Wahl eines Nachfolgers lassen.

Die Wahlen wurden auf einen ausserordentliche Wahlversammlung im Herbst verschoben.

Einstimmige Zustimmung

Sowohl Rechnung als auch Budget gaben weder zu Reden noch zu Einsprachen Anlass. Einstimmig und ohne Enthaltungen genehmigten die Rhodbürger die entsprechenden Anträge.

Dann legte Hans Sonderegger den Rhodgenossen das Gutachten und den Antrag zum Finanzierungsbeitrag an die Alterswohnungen Blumenfeld in Altstätten vor. Gemeinsam haben die Altstätter Rhoden zusammen das Geschäft vorbereitet und ihr finanzielles Engagement beschlossen.

Der Anteil der Rhode Kornberg umfasst eine 100 000-Franken-Hypothek mit einer Laufzeit von fünf Jahren und einem Zins von 1,75 % sowie eine gleich hohe, zehnjährige Hypothek mit 2,35 % Zins. Dazu erwirbt die Rhode Genossenschaftsanteile im Umfang von 100 000 Franken.

«Da es zunehmend schwerer wird, vom Kapital Erträge zu erwirtschaften, sind diese Zinseinnahmen für die Rhode eine willkommene und gesicherte Einnahmequelle», begründete Hans Sonderegger das finanzielle Engagement.

Zugunsten der Allgemeinheit

Gleichzeitig sei es aber auch durchaus im Sinne der kantonalen Gesetzgebung, die für Rhoden und Ortsbürgergemeinden den Einsatz der erwirtschafteten Mittel für kulturelle und soziale Zwecke zu Gunsten aller Einwohner der Gemeinden vorschreibt.

Ohne Fragen und ohne Gegenstimmen genehmigten die Anwesenden diesen Antrag.