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Die Rheintaler 2.-Liga-Fussballer sind die Letzten

Altstätten, Rheineck, Montlingen, St.Margrethen, Au-Berneck: Sie stehen auf den 2.-Liga-Rängen zwölf bis acht.
Remo Zollinger
Auf die Kämpfer St.Margrethens (vorne Ahmet Cetinkaya) und Montlingens (Häbi Kühne) kommt’s morgen an. (Bild: Archiv/Dominik Sieber)

Auf die Kämpfer St.Margrethens (vorne Ahmet Cetinkaya) und Montlingens (Häbi Kühne) kommt’s morgen an. (Bild: Archiv/Dominik Sieber)

Nach sechs bzw. sieben ausgetragenen Spielen ist die Tabelle noch nicht besonders aussagekräftig. Gleichwohl ist es eine Momentaufnahme, die erstaunt: Das Rheintaler Zweitliga-Quintett belegt geschlossen die letzten fünf Ränge der Rangliste. Das entspricht nicht dem, was von ihnen erwartet wurde – und schon gar nicht dem, was sie selber von sich erwartet hatten. Aber: Die aktuelle Rangliste entspricht auch nicht dem Potenzial der Mannschaften. Und sie haben das Zeug dazu, sich aus dieser Lage zu befreien.

Am wenigsten Grund zu Unruhe gibt’s auf der Auer Degern. Mit acht Punkten und dem aktuellen achten Rang liegt man einigermassen im Soll, wobei ein Sieg am Samstag gegen Arbon (Anpfiff um 17 Uhr) bedeuten würde, dass Au-Berneck die verlustpunktmässig jetzt schon zurückliegenden Thurgauer auch nach geholten Punkten überholen würde. Arbon ist ein unberechenbarer Gegner. Im letzten Spiel verlor es zu Hause gegen Ruggell gleich 0:3. Nach den Zuzügen von Baião (früher bei Rebstein) und Abdoski war Arbon zugetraut worden, an der Spitze mitzumischen – noch halten sich in der Tabelle Siege und Niederlagen (je drei) jedoch die Waage, auf den Leader Vaduz II sind es fünf Punkte Rückstand.

«Dunkle Wolken» über der Rheinau

Auf Au-Berneck folgen St.Margrethen und Montlingen, die je sieben Punkte haben, wobei der FCM ein Spiel mehr hat. Die Formkurven dieser Teams sind exakt gleich: Ein Startsieg, ein Unentschieden, noch ein Sieg und dann nur noch Niederlagen – bei St.Margrethen deren drei in Folge, bei Montlingen sogar vier. Sie spielen morgen Samstag um 16 Uhr gegeneinander.

Der FC St.Margrethen nahm sich nach dem 0:3 bei Rheineck einer öffentlichen Selbstanalyse auf der eigenen Webseite an. «Dunkle Wolken über der Rhein­au» war der Titel des Beitrags, bei dem etwa der verletzungsbedingte Ausfall von Captain Besart Shoshi als Begründung für die Negativserie angeführt wird – aber auch viele Ferienabsenzen. Diese seien zuletzt geradezu «explodiert», wobei es Ausnahmen gebe. «Trotzdem kann erwartet werden, dass die Spieler, die grosszügige Spesen fordern und beziehen, während elf Wochen lückenlos anwesend sind», steht da auch – das spricht nicht gerade für die aktuelle Verfassung der Mannschaft.

Von Krisen dieser Art berichtet Montlingen zumindest nicht öffentlich. Beim Team vom Kolbenstein ist eine Verunsicherung aber nicht zu übersehen, was sich besonders darin äusserst, dass der FCM in drei der vier zuletzt aufeinanderfolgenden Pleiten 1:0 in Führung gelegen war. Im Oberrheintal erhofft man sich viel vom Comeback von Stürmer Dursun Karatay.

Rheinecks Challenge, Altstättens Revanche

Aufsteiger Rheineck liegt auf Rang elf. Der FCR gab mit dem 3:0 gegen St.Margrethen letzte Woche jedoch ein starkes Lebenszeichen ab. Nun schickt sich die Giger-Elf an, diese Leistung zu bestätigen. In Ruggell (Samstag, 16 Uhr) hängen die Trauben jedoch stets hoch, sind die Liechtensteiner doch eines der drei Teams, die in dieser Saison wenigstens ansatzweise überzeugt haben – besonders, wenn man die treffsichere Offensive ins Spiel kommen lässt.

Ein Rätsel ist Schlusslicht Altstätten. Der FCA hat seit vier Spielen nicht mehr gewonnen und erst fünf Punkte gesammelt. Das Potenzial des Teams von Trainer Ralph Heeb ist viel höher, auf den Platz scheint es die Mannschaft derzeit jedoch nicht zu bringen. Am Sonntag um 14.30 gastiert Schluein Ilanz auf der Gesa. Dieser Gegner war im Spätsommer schon einmal zu Gast: Im Cup gewannen die Bündner Oberländer nach einer verrückten zweiten Hälfte mit 5:3. Zuletzt schieden sie jedoch in Rüthi sang- und klanglos aus diesem Wettbewerb aus.

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