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Die Rheintaler Jugend rockt vielfältig

DIEPOLDSAU. Am Samstag fand das Finale des «Rheintal Soundz»-Musikwettbewerbs in der Mehrzweckhalle Kirchenfeld in Diepoldsau statt. Die acht Bands und Solokünstler, die ins Finale eingezogen waren, stellten ihr Können ein weiteres Mal unter Beweis.
Valentina Thurnherr
Auf dem ersten Platz landeten nach ihrem schrillen Auftritt in Punk-Manier die Crying Children. (Bild: Roman Rüssmann)

Auf dem ersten Platz landeten nach ihrem schrillen Auftritt in Punk-Manier die Crying Children. (Bild: Roman Rüssmann)

Die Eröffnung des zweiten «Rheintal Soundz»-Musikwettbewerbs stand ganz im Zeichen des Frauen-Powers. Die Band Tonic Scale überzeugte mit bekannten Hits wie «Say Something» von A Great Big World und Christina Aguilera und «All I Want for Christmas Is You» von Mariah Carey.

Die zweite Band des Abends, Neptun, glänzte mit ihrer Interpretation des Liedes «An Tagen wie diesen» von den Toten Hosen. Ihr Bassist und gleichzeitig jüngster «Groover» des Abends, David Rohner, gewann einen Sonderpreis, überreicht vom Juroren Carlo Lorenzi.

Rapper Kai Fenyödi

Der dritte Teilnehmer des Abends war der junge Rapper Kai Fenyödi, der es schaffte, das Publikum vom ersten Beat an auf seine Seite zu ziehen. Trotz seines jungen Alters von 14 Jahren schreibt er alle seine Texte selber und nimmt die Bühne ein, als hätte er sein Leben lang nichts anderes getan. Verantwortlich für die Beats, zu denen er rappt, sind Jan Biasi und der «Mehrfachtyp», beide ebenfalls junge Musiker aus dem Rheintal. Einen kleinen Gastauftritt hatte Michael Gossweiler, ebenfalls Rapper und Freund von Kai Fenyödi.

Danach stand die Band Mainact auf der Bühne, die bereits im letzten Jahr an diesem Wettbewerb teilgenommen hatte.

Überflieger aus Heerbrugg

Ein weiterer Überflieger des Abends war Elias Segmüller. Der junge Heerbrugger, der alle seine Lieder selbst schreibt und komponiert, stand nur mit seiner Gitarre bewaffnet vor den über 500 Zuschauern und berührte mit gefühlvollen Balladen und seiner klaren Stimme.

Wie nervös der Musiker noch Sekunden vor dem Auftritt gewesen war, merkt keiner. «Kurz bevor ich auf die Bühne gehe, bewegen sich meine Gefühle zwischen Aufregung und Angst. Dann spiele ich den ersten Akkord und alles ist weg, ich tauche völlig in meine Musik ein.»

Ein Eintauchen, dass nicht nur die Zuschauer, sondern wohl auch die Jury mitfühlen konnte. Elias Segmüller belegte an diesem Abend den zweiten Platz und gewann ebenfalls die Wildcard für das Open Air «Sommer im Park».

Für poetischen Alternativ-Rap sorgte an diesem Abend das Mundart-Duo Leigang fo 2na. Eine weitere Band, schon aus dem letztjährigen Wettbewerb bekannt, war «Hydra's Energy» auf dem zweiten Platz, die mit wunderschönen Balladen glänzte.

Schriller Auftritt

Den krönenden Abschluss bildete die Punk-Rock-Band Crying Children aus der Region Werdenberg, die sich den ersten Platz mit ihrem, ganz nach Ur-Punk-Manier, schrillen Auftritt sicherte. Dass die junge Band extrem an die ursprünglichen «Green Day» aus den 90ern erinnert, ist kein Zufall, denn ihr Bandname Crying Children ist eine Abwandlung des ursprünglichen Namens von «Green Day» der «Sweet Children» war.

«Rheintal Soundz» wurde ermöglicht durch das Engagement der Auftretenden, des Jugendnetzwerks SDM, der Jugendarbeit Oberes Rheintal, vieler Helferinnen und Helfer sowie der finanziellen Unterstützung der Rheintaler Kulturstiftung, dem Amt für Soziales, Migros Kulturprozent, Rheintal Bus AG und LTM Veranstaltungstechnik.

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