Die Regierung soll’s richten

Der Fussgängerstreifen über die Churerstrasse zur Städlenstrasse gilt seit Jahren als unsicher. Bislang ging nichts. Jetzt wendet sich Andreas Broger direkt an die Regierung.
Max Tinner
Der Fussgängerstreifen über die Churerstrasse ist vielen Altstättern nicht geheuer. Kantonsrat Andreas Broger übt nun mit einer Einfachen Anfrage an die Regierung sanften Druck auf den Kanton aus, ihn endlich sicherer zu machen. (Bild: Max Tinner)

Der Fussgängerstreifen über die Churerstrasse ist vielen Altstättern nicht geheuer. Kantonsrat Andreas Broger übt nun mit einer Einfachen Anfrage an die Regierung sanften Druck auf den Kanton aus, ihn endlich sicherer zu machen. (Bild: Max Tinner)

Max Tinner

Der Fussgängerstreifen, der auf Höhe der Städlenstrasse die Churerstrasse quert, war zwar schon da, bevor hundert Meter stadteinwärts die Freihofüberbauung realisiert wurde. Trotzdem ist es auf ihm heute gefährlicher als früher, denkt Andreas Broger, Stadtrat und CVP-Kantonsrat. Dies, weil es den Kreisel in der Rorschacherstrasse früher nicht gab. «Fährt man aus einem Kreisel heraus, geben die Leute Gas», erklärt er. Man fahre deshalb heute rassiger auf diesen Fussgängerstreifen zu als früher. Gerade vom Kreisel her ist der Fussgängerstreifen aber höchst unübersichtlich. Von beiden Seiten treten die Fussgänger praktisch unmittelbar hinter Hausecken hervor auf den Fussgängerstreifen.

In Vorarlberg geht’s auch

Das hat zuletzt an der Schulbürgerversammlung von Ende November zu reden gegeben. Hanspeter Küng wünschte sich für diesen Fussgängerstreifen Boden­- reflektoren. Und Warnblinklichter an den Verkehrsschildern, die zwar ordnungsgemäss beim Fussgängerstreifen stehen und auf ihn aufmerksam machen sollten, nach Küngs Dafürhalten aber kaum wahrgenommen werden. Ennet dem Rhein, in Vorarlberg, seien Fussgängerstreifen mit solchen zusätzlichen Warnelementen ausgestattet.

Zuständig für diesen Fussgängerstreifen ist nicht die Stadt Altstätten, sondern – weil die Churerstrasse eine Staatsstrasse ist – der Kanton. Weil die Stadt schon mehrmals beim Kanton vorstellig wurde, aber bislang nichts ging, und offenbar nach wie vor unklar ist, welche Möglichkeiten die Kantonspolizei für diesen Fussgängerübergang sieht, wendet sich Andreas Broger nun mit einer Einfachen Anfrage direkt an die Kantonsregierung. Darin will er wissen, was möglich ist, und innert welcher Frist der Fussgängerstreifen sicherer gemacht wird. Und was allenfalls die Stadt dazu tun kann. «Es darf nicht erst etwas Tragisches passieren, bis sich etwas bewegt», betont er.

Für viele Kinder Teil des Schulwegs

Broger agiert dabei auch im eigenen Interesse. Er wohnt mit seiner Familie im Rhodsguet, das im Einzugsgebiet der Schuleinheit Bild-Institut-Klaus liegt. Seine Kinder gehen hier in den Kindergarten und zur Schule und be­nutzen zusammen mit vielen anderen Kindern diesen Fussgängerstreifen, wenn sie vom «Jo­- sefsheim» zum «Klaus» oder umgekehrt müssen.

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