Die Redaktion wagt den Hobbytest

Journalisten sollten offene, interessierte, unvoreingenommene Berufsleute sein. Die Redaktionsmitglieder von «Rheintaler» und «Rheintalischer Volkszeitung» betreten deshalb in diesem Sommer bewusst Neuland.

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Warum haben Jodler die Hände im Hosensack? Gert Bruderer hat als Gast des Altstätter Jodelchors herausgefunden, dass kein tieferer Sinn dahinter steckt. Es ist einfach bequem. (Bild: Gert Bruderer)

Warum haben Jodler die Hände im Hosensack? Gert Bruderer hat als Gast des Altstätter Jodelchors herausgefunden, dass kein tieferer Sinn dahinter steckt. Es ist einfach bequem. (Bild: Gert Bruderer)

Die Redaktion wagt den Hobby-Test: Unter diesem Titel hat sich jede Redaktorin und jeder Redaktor – frei von Zeitdruck – einem Hobby hingegeben, das ihm zuvor fremd gewesen war. Niemand hat sich mit einer vertrauten Freizeitbeschäftigung befasst, sondern alle nutzten lustvoll die Chance, einmal etwas völlig Neues kennenzulernen.

Sogar eine Skulptur entstand

Die leidenschaftliche Reiterin Susan Stecher beschreibt also nicht den Reitsport, sondern ist Kegeln gegangen. Kurt Latzer hat sich als Künstler bewährt und in zweieinhalb Tagen eine 2.60 m hohe und fast 100 kg schwere Skulptur geschaffen. Gert Bruderer nahm zweimal als Sänger an der Probe des Altstätter Jodelchors teil.

Kickboxen, Fallschirmspringen

Unter den Redaktionsmitgliedern fanden sich auch einige besonders Unerschrockene. Sportredaktor Reto Wälter kam zum Glück körperlich unbeschädigt vom Kickboxen zurück – und scherzte: Psychisch sei er schon ein bisschen angeschlagen. Monika von der Linden versucht sich demnächst als Seglerin, und René Schneider, der für seinen Mut die uneingeschränkte Hochachtung der Kollegenschaft geniesst, war gestern Nachmittag Fallschirmspringen.

Fürs Wohlwollen dankbar

Damit unsere Sommerserie zustande kommen konnte, war die Redaktion natürlich auf das Wohlwollen und das Entgegenkommen vieler erfahrener Rheintalerinnen und Rheintaler, aber auch von Vereinen angewiesen.

Gut möglich, dass die Unerfahrenheit der Neulinge dem einen oder anderen Profi reichlich Geduld abverlangte, aber immer fühlten sich die Journalistinnen und Journalisten von «Rheintaler» und «Rheintalischer Volkszeitung» gut aufgehoben. Dafür dankt die Redaktion allen Beteiligten herzlich! bei den jodlern 31