Die Narrenfreiheit kennt kein Alter

Der Spitex-Gönnerverein Widnau organisierte gestern Nachmittag das beliebte «Fasnachtskränzli» für Senioren im «Metropol»-Saal. Über 200 Gäste liessen es sich nicht nehmen, verkleidet zu erscheinen.

Benjamin Schmid
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Nachdem in den letzten Jahren das Pensionisten-Kabarett, bestehend aus den ehemaligen Lehrern Hans Inauen, Pirmin Stie­-ger, Alexander Rebholz, Walter Vil­liger, Hanspeter Hüppi, Beni Bruggmann und Manfred Ender, bei den Seniorinnen und Senioren ausgelassene Stimmung bewirkt hatte, spielte in diesem Jahr das Comedy-Duo Messer und Gabel gross auf.

Die GsibergDrei begleiteten den Nachmittag musikalisch. Zu den Liedern des Vorarlberger Trios mit dem Leadsänger Berndt Steiner und den beiden Gitarristen Christ Haslinger und Heli Lang schunkelten und sangen die Gäste begeistert mit. Sie lachten, plauderten, tranken und assen süsses Fasnachtsgebäck.

Auf dem Höhepunkt aufgehört

Die eingefleischte Fasnächtlerin Maria Stoop-Sieber feiert auch mit bald 93 Jahren vom Schmutzigen Donnerstag bis zum Rosenmontag durch. Und wie sie, machen es zahlreiche Widnauer Senioren. «Ich habe mich immer schon gern geschminkt und verkleidet», sagte Wilfriede Meier aus Widnau, und Annemarie Köppel ergänzte: «Am Fasnachtskränzli herrscht immer tolle Stimmung.» Sie hätten sich erst heute morgen dazu entschlossen, verkleidet zu kommen. Die Mitglieder der Rhy-Perlen geniessen seit ihrem letzten Auftritt vor drei Jahren den Nachmittag in der Clique – immer noch verkleidet und närrisch wie eh und je. «Alles endet einmal», sagte Margrith Gschwend, «wir haben auf dem Höhepunkt aufgehört und geniesen jetzt die Unterhaltung ohne nervös zu sein.» Nebst unserer Zeitung war «Imme» vom «Weintaler» als Reporterin unterwegs und stellte kritische Fragen.

Hinweis

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