Die Kivo ist wieder komplett

Gestern bestellte die evangelische Kirchgemeinde alle Gremien neu. Präsident Werner Krüsi hat seinen Rücktritt in einem Jahr angekündigt.

Monika von der Linden
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Werner Krüsi steht der evangelischen Kirchgemeinde noch ein Jahr als Präsident vor. Neu gehören Monika Schafhäutle (von links), Franziska Weder-Lippuner, Esther Mattle Schwendener und Karin Manser der Kirchenvorsteherschaft an. (Bild: Monika von der Linden)

Werner Krüsi steht der evangelischen Kirchgemeinde noch ein Jahr als Präsident vor. Neu gehören Monika Schafhäutle (von links), Franziska Weder-Lippuner, Esther Mattle Schwendener und Karin Manser der Kirchenvorsteherschaft an. (Bild: Monika von der Linden)

BALGACH. Seit 23 Jahren ist Werner Krüsi Mitglied der Kirchenvorsteherschaft (Kivo) der Evangelischen Kirchgemeinde Balgach, seit 22 Jahren ihr Präsident. «Ich werde noch ein Jahr weitermachen und auf die Kirchbürgerversammlung 2015 zurücktreten», sagte er gestern vor seiner einstimmigen Wiederwahl. In einem Jahr seien die vier neuen Kivo-Mitglieder eingearbeitet und hoffentlich ein Präsident oder eine Präsidentin gefunden.

Alle einstimmig gewählt

Bis einen Tag vor der Wahl waren nicht alle Kandidatinnen überzeugt, sich ihr zu stellen. Schliesslich erklärte sich Karin Manser bereit, sich für den seit mehreren Jahren vakanten Kivo-Sitz zur Verfügung zu stellen. Sie wurde gewählt. Weiter erhielten Esther Mattle Schwendener, Franziska Weder-Lippuner und Monika Schafhäutle alle Stimmen der 78 Kirchbürger. Sie ersetzen die Bisherigen Ursina Schiesser (Vizepräsidentin, 10 Jahre), Liliane Jakob (6 Jahre) und Anja-Maria Mutzner (12 Jahre). Kurt Halter, Marcel Kuster, Irene Nüesch und Werner Stein wurden einstimmig für die Amtsdauer vom 1. Juni 2014 bis 31. Mai 2018 bestätigt. Nun ist die Kivo wieder komplett. Als Synodale trat Sabine Kamm Alig zurück. Ersetzt wird sie von Irene Nüesch. Bestätigt wurde Manuela Ferrari als Synodale. Alle Mitglieder der GPK, Arthur Rohrbach, Daniel Rüdinger, Reto Schmidheiny und Tobias Schmidheini, wurden bestätigt.

Verlust reduziert

Das Jahresergebnis war schlechter als budgetiert. «Die fehlenden Steuereinnahmen haben Spuren in der Jahresrechnung hinterlassen», sagte Werner Krüsi. Die Gesamteinnahmen liegen mit 881 716 Franken um 53 283 Franken unter Budget. Der Verlust konnte in Grenzen gehalten werden, weil Kosten gespart wurden. Die Ausgaben betrugen 909 221 Franken und lagen um 35 778 Franken unter Budget. Den resultierende Fehlbetrag von 27 504 Frank kann die Kirchgemeinde aus dem freien Vermögen finanzieren. Dies beträgt nun 87 916 Franken.

Kein Finanzausgleich

Weil die Kivo für das Jahr 2014 keine höheren Steuereinnahmen erwartet, beschränkt sie die geplanten Ausgaben auf ein Minimum. Die Kivo sieht einen Verlust von 25 000 Franken vor, der von den freien Rücklagen gedeckt ist. Der Steuerfuss verbleibt auf 25 Prozent (inklusive 3,1 Prozent Zentralsteuer). «Das negative Ergebnis ist vertretbar.» Eine Erhöhung des Steuerfusses hätte eine Teilnahme am Finanzausgleich zur Folge. «Das können wir aufgrund der Reserven noch vermeiden.»