«Die Internationalen tun gut»

WALZENHAUSEN. Walzenhausen, die Sonnenterrasse über dem Bodensee – Von Sonne war am Mittwochabend, als der Redaktionswagen da war, nichts zu sehen. Trotzdem: Die Stimmung war aufgeräumt und gut.

Bea Sutter
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Kamen mit dem Postauto von der Schule in Oberegg nach Hause: (v. l.) Gianluca Schwall und Patrick Mauchle.

Kamen mit dem Postauto von der Schule in Oberegg nach Hause: (v. l.) Gianluca Schwall und Patrick Mauchle.

WALZENHAUSEN. Am Mittwochabend schlug der Redaktionswagen der Tageszeitungen «Der Rheintaler» und «Rheintalische Volkszeitung» seine Zelte beim Kurhaus in Walzenhausen auf. Die hoch über dem Bodensee gelegene Appenzeller Vorderländer Gemeinde wirbt zwar als «Sonnenterrasse über dem Bodensee», aber dem war am Mittwoch nicht so. Keine Sonne, nur Regen, Kälte und einige Windböen. Aber das hielt diejenigen, die dem Redaktionswagen einen Besuch abstatten wollten, nicht von ihrem Vorhaben ab. Sie freuten sich über eine heisse Wurst und das Bier (Glühwein hätte wohl bei den Temperaturen besser gepasst).

Wurden die Gespräche politisch, dann war natürlich der Gemeinderat ein Thema – aber das ist auch längst «gegessen». Viel sagten die Walzenhauser nicht, aber ob sie wirklich so zufrieden sind, war auch nicht so klar festzustellen. Die Betriebe und das Gewerbe wurden gelobt. Es sei nicht selbstverständlich, dass eine Gemeinde am Berg so viele Arbeitsplätze anbieten könne, sagte Guido Plüss. Gerne reden die Einheimischen über den Bergsprint und das bevorstehende Bike-Rennen. «Die Internationalen tun uns gut. Das trägt unseren Namen weit hinaus. Und das ist für unsere Betriebe und für den Tourismus wichtig», sinnierte Guido Plüss. Weniger positiv äusserten sich einige ältere Walzenhauser über die Bodenpolitik. Es sei zwar einiges an Bauland vorhanden. Da es sich grösstenteils aber in Privatbesitz befinde, sei es schwierig, an die Grundstücke heranzukommen. Man müsste in Bezug auf die Auflagen etwas weitsichtiger und zukunftsorientierter denken.

Chefredaktor Gert Bruderer (links) im Gespräch mit Markus Diener.

Chefredaktor Gert Bruderer (links) im Gespräch mit Markus Diener.

Die Raiffeisenbank Unteres Rheintal – dazu gehört auch Walzenhausen – war stark vertreten: (v. l.) Stefania Trifone, Manuela Sieber, (gegenüber) Desirée Steingruber und Oswald Wetli.

Die Raiffeisenbank Unteres Rheintal – dazu gehört auch Walzenhausen – war stark vertreten: (v. l.) Stefania Trifone, Manuela Sieber, (gegenüber) Desirée Steingruber und Oswald Wetli.

Der Grill leistete wertvolle Dienste. Auch wenn die Würste (bis auf eine) längst gegessen waren, wurde das wärmespendende Gerät noch gebraucht: Die beim Redaktionswagen engagierten Zeitungsleute wärmten sich die Hände. Tat das gut! (Bild: Monika von der Linden)

Der Grill leistete wertvolle Dienste. Auch wenn die Würste (bis auf eine) längst gegessen waren, wurde das wärmespendende Gerät noch gebraucht: Die beim Redaktionswagen engagierten Zeitungsleute wärmten sich die Hände. Tat das gut! (Bild: Monika von der Linden)

Daniel Fetz stellte gestern fest, dass die Touchscreen-Stele nicht funktioniert. «Das muss unbedingt behoben werden. Die Informations-Anlage wird rege von den Touristen benutzt. So nützt sie nicht viel», sagte das ehemalige Vorstandsmitglied des Verkehrsvereins, das zusammen mit der Gemeinde diese Dienstleistung initiierte . (Bild: Bea Sutter)

Daniel Fetz stellte gestern fest, dass die Touchscreen-Stele nicht funktioniert. «Das muss unbedingt behoben werden. Die Informations-Anlage wird rege von den Touristen benutzt. So nützt sie nicht viel», sagte das ehemalige Vorstandsmitglied des Verkehrsvereins, das zusammen mit der Gemeinde diese Dienstleistung initiierte . (Bild: Bea Sutter)

Thomas Bischofberger (l.) kam mit Rita und Martin Frischknecht. Das Ehepaar arbeitet bei der Post, sie Frau in Walzenhausen, er (ehemaliger Walzenhauser Posthalter) in Berneck.

Thomas Bischofberger (l.) kam mit Rita und Martin Frischknecht. Das Ehepaar arbeitet bei der Post, sie Frau in Walzenhausen, er (ehemaliger Walzenhauser Posthalter) in Berneck.

Ein Bier und eine Wurst zum Feierabend: (v. l.) Reto Herzog (Grundbuchamt), Roger Rüesch (Gemeinderat), Hugo Königsdorfer (ehemaliger St. Margrether), Nathalie Cipolletta (Gemeinderatsschreiberin) und Gisela Wohlwend (Leiterin Sozialamt/Einwohneramt). (Bilder. Bea Sutter)

Ein Bier und eine Wurst zum Feierabend: (v. l.) Reto Herzog (Grundbuchamt), Roger Rüesch (Gemeinderat), Hugo Königsdorfer (ehemaliger St. Margrether), Nathalie Cipolletta (Gemeinderatsschreiberin) und Gisela Wohlwend (Leiterin Sozialamt/Einwohneramt). (Bilder. Bea Sutter)

Joey Federer kam mit dem Velo zum Redaktionswagen, allerdings mit dem Elektro-Velo: Versteht sich von selbst in dieser gar hügeligen Gemeinde.

Joey Federer kam mit dem Velo zum Redaktionswagen, allerdings mit dem Elektro-Velo: Versteht sich von selbst in dieser gar hügeligen Gemeinde.

Die 6.-Klässler Kerim Dervic, Simon Hofstetter, Joschua Fetz und Samuel Goerz schauten, was da beim Kurhaus läuft und freuten sich über Speis und Trank.

Die 6.-Klässler Kerim Dervic, Simon Hofstetter, Joschua Fetz und Samuel Goerz schauten, was da beim Kurhaus läuft und freuten sich über Speis und Trank.

Pio De Martin und Marco Leuch (rechts) hatten zwar kein regional aktuelles Thema zum Diskutieren, aber trotzdem eines, das derzeit in aller Munde ist: Das Oktoberfest auf der «Wiesn» in München.

Pio De Martin und Marco Leuch (rechts) hatten zwar kein regional aktuelles Thema zum Diskutieren, aber trotzdem eines, das derzeit in aller Munde ist: Das Oktoberfest auf der «Wiesn» in München.

Walter Ziegler und Rolf Niederer sprachen über die Bodenpolitik.

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