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Die halbe 2. Liga spielt am Alpha-Cup

Gastgeber Widnau stellt am 13. Alpha-Cup die einzige Mannschaft, die nicht in der 2. Liga regional, Gruppe 1, spielt. Für die anderen – Rorschach-Goldach, Au-Berneck, Montlingen, Mels und Rebstein – wird das Turnier eine erste Standortbestimmung.
Remo Zollinger
Au-Berneck und Rebstein eröffnen heute um 18.30 Uhr den Alpha-Cup. Das Ligaduell zwischen den beiden Teams mit (von links) dem Ex-Auer Daniel Zeilinger, Flügelflitzer Lendim Ibrahimi, Marcel Dürr und Raoul Marino (hinten) – war spannend, die Degern-Elf holte ein 0:2 auf und gewann 3:2. (Bild: Archiv/rez)

Au-Berneck und Rebstein eröffnen heute um 18.30 Uhr den Alpha-Cup. Das Ligaduell zwischen den beiden Teams mit (von links) dem Ex-Auer Daniel Zeilinger, Flügelflitzer Lendim Ibrahimi, Marcel Dürr und Raoul Marino (hinten) – war spannend, die Degern-Elf holte ein 0:2 auf und gewann 3:2. (Bild: Archiv/rez)

«Wahnsinnig lang» dauere die Vorbereitung im Winter jeweils, sagt Widnau-Präsident Kuno Jocham. Dabei ist «sein» Team das erste, das wieder in den Wettbewerbsbetrieb einsteigt: Am 17. März startet der FCW mit einem Heimspiel gegen den Tabellennachbarn Bazenheid in die Rückrunde. Dieser Termin und das anstehende Trainingslager der Widnauer in Alicante sind der Grund dafür, weshalb der Alpha-Cup (früher Wintercup) Mitte Februar über die Bühne geht.

Für die anderen fünf Teilnehmer beginnt die Rückrunde am Wochenende vom 30. und 31. März. Sie spielen alle in der 2. Liga regional, Gruppe 1, tiefer als Widnau, das durch diese Ausgangslage die Favoritenrolle hat. Der FCW hat sein eigenes Turnier, das seit 2006 ausgetragen wird, schon siebenmal gewonnen. Die Siegertafel komplettieren Montlingen und Rebstein mit je zwei und St. Margrethen mit einem Turniersieg.

Widnau will seiner Linie treu bleiben

Bezüglich Zuschaueraufmarsch ist das Winterturnier nicht mit denen benachbarter Vereine im Sommer zu vergleichen. In der sportlichen Qualität aber wohl: Auf der Aegeten testen die Teams auch, sie haben aber deutlich weniger Ferienabsenzen als im Sommer. Die Spiele dürften sich auf höherem Niveau bewegen und für die teilnehmenden Mannschaften eine echte Standortbestimmung werden.

Gastgeber Widnau erregte in der Hinrunde mit einer Siegesserie Aufsehen. Diese wurde zwar gebremst, der fünfte ist jedoch trotzdem ein sehr guter Rang. Für Widnau gab es deshalb keinen Anlass, viel zu verändern: Mit Fabio Lamorte und Anouer Ben Belgacem sind nur zwei Neue zum Team gestossen – beides sind junge Spieler mit viel Entwicklungspotenzial. «Wir wollen unserer Linie treu bleiben und auch weiterhin ein junges Team stellen. Diese Jungen müssen vielleicht noch reifen und kräftiger werden, aber sie haben sehr viel Talent», sagt Kuno Jocham.

Au-Bernecks Transfers mit dem FC St. Margrethen

Der im Sommer stark verjüngte FC Au-Berneck deutete sein grosses Potenzial häufig an, holte gemessen daran aber etwas zu wenige Punkte. Au-Berneck ist als Siebter nicht direkt abstiegsbedroht, liegt aber nur vier Punkte über dem Strich.

Im Winter gab es vier Transfers zwischen Degern und Rhein-au: Stefano D’Amico und Liridon Maliqi wechselten zum FC St. Margrethen, von dem Rijad Abazi und Fitim Ramadani zu Au-Berneck stossen. Neu dabei ist auch Defensiv-Allrounder Severin Schwendener. Das Turnier in Widnau wird zeigen, wie sich diese Spieler ins Kollektiv einfügen. Im Winter glänzte Yazici-Elf schon einmal mit Rang drei am Widnauer Hallencup.

Montlingen tritt mit neuem Sturmduo an

Bei diesem besiegte Au-Berneck im Spiel um den Bronzeplatz den FC Montlingen 6:4. Im Gegensatz zu den Mittelrheintalern hat das in der 2. Liga punktgleiche Montlingen auch schon erste Tests auf dem Rasen bestritten: Es gab zwei Niederlagen, 0:4 gegen Eschen/Mauren und 1:4 gegen Winkeln SG.

Noch nicht auf dem Matchblatt figurierte der neue Stürmer Marko Zdravkovic. Er kehrt von Ruggell zurück auf den Kolbenstein und bringt den Leistungsausweis von neun Saisontoren mit. Mit ihm und Dursun Karatay (sieben Tore) wird der FCM in der Rückrunde auf ein explosives Sturmduo zählen dürfen. Sonst sieht es in Montlingen fast gleich aus wie in der Hinrunde. Verlassen hat den Club Sandro Lüchinger (Fussach), zurück aus der Rekrutenschule ist Sandro Walt.

Rebstein rüstet im Kampf um den Ligaerhalt auf

Mit dem Rücken zur Wand startet Rebstein ins Frühjahr: Der Aufsteiger ist mit fünf Punkten Letzter, hat sieben weniger als das über dem Strich liegende Mels (das auch in Widnau spielt). Der FCR will es in der Rückrunde wissen und hat aufgerüstet: Neu dabei sind mit Goalie Daniel Erlacher, Verteidiger Szilárd Pécseli und Stürmer Julian Rupp drei Hochkaräter, die Erfahrung aus höheren Ligen mitbringen. Auch neu ist Dennis Demirci (von Eschen II). Nicht mehr da sind die Stürmer Julian Maier und Cristian Creo, kürzer treten aus beruflichen Gründen Piratheesh Kamalanathan und Simon Schranz.

So versucht Rebstein, den unmöglich scheinenden Ligaerhalt möglich zu machen. Erste Anhaltspunkte bekommt Rebstein vielleicht schon in Widnau. Das Teilnehmerfeld komplett macht 2.-Liga-Leader Rorschach-Goldach. «Ein spannendes Team, das hoffentlich aufsteigt – dann haben wir auch wieder so etwas wie ein Derby», sagt Kuno Jocham.

13. Alpha-Cup in Widnau

Donnerstag, 14. Februar: 18.30 Rebstein – Au-Berneck, 20.05 Rorschach-Goldach – Mels. Freitag, 15. Februar: 18.30 Au-Berneck – Widnau, 20.05 Mels – Montlingen. Samstag, 16. Februar: 13.00 Widnau – Rebstein, 14.35 Montlingen – Rorschach-Goldach. Sonntag, 17. Februar: 11.30 Spiel um Platz 5, 13.15 Spiel um Platz 3, 15.00 Final.

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