Die Generation Y in die Firmenkultur aufnehmen

RETO BRUNNER, gehört der Generation X an, er wurde vor den 1980er Jahren geboren: Der Vortrag von Kerstin Bund war spannend und frisch. Ich habe mich zwar schon damit beschäftigt, dass auch ich gefordert bin. Mir war aber nicht bewusst, dass die Jungen so viel Feedback einfordern.

Drucken
Teilen

RETO BRUNNER, gehört der Generation X an, er wurde vor den 1980er Jahren geboren: Der Vortrag von Kerstin Bund war spannend und frisch. Ich habe mich zwar schon damit beschäftigt, dass auch ich gefordert bin. Mir war aber nicht bewusst, dass die Jungen so viel Feedback einfordern. Die Generation Y muss in die Firmenkultur aufgenommen werden – so wie auch wir aufgenommen wurden. Ich möchte nun herausfinden, wie ein Unternehmen von ihr profitieren kann. Befassen wir uns mit den Forderungen der Generation Y und hören auf sie, brauchen wir keinen Widerstand von der älteren Mitarbeitern zu befürchten. Laut Kerstin Bund sehnen sie sich ebenso wie die Jungen nach Selbstbestimmung, Freiheit und Wertschätzung.

Sie ist eine Vertreterin der Generation Y, RAMONA WILDHABER: Ich finde mich in dem wieder, was Kerstin Bund uns beschrieben hat. Ich will meine Freizeit und das Geschäft miteinander vereinbaren und trotzdem Karriere machen. Ich möchte ein Mitspracherecht haben und bei Entscheidungen, die das Unternehmen fällt, einbezogen werden. Ich habe allerdings noch nie schlechte Erfahrungen gemacht und wurde auch noch nicht mit dem Vorurteil konfrontiert, faul, verwöhnt und grössenwahnsinnig zu sein.

MICHAEL TIZIANI ist ein Vertreter der Generation X: Die Generation Y macht es besser als wir. Von ihr kann ich einiges lernen. Patrick Warnking hat mir mit seinem Referat aufgezeigt, dass Unternehmen die digitalen Medien intensiver nutzen und sich digital besser vernetzen sollten. Eine Schulung zu dem Thema zu machen und mehr über Risiken zu erfahren, halte ich für eine gute Idee. Google ist eine sehr innovative Firma. Ich nutze sie täglich und finde Informationen zu jedem Thema. Damit nutze ich die Innovation von Google. Dieses Know how möchte ich auch anwenden können. Ich habe vom Country Direktor Google Schweiz hingegen einen Satz zu Macht und Missbrauch vermisst. Zum Beispiel hätte ich mir Anregungen gewünscht, wie man besser mit Behörden und Nutzern zusammenarbeiten könnte.

GERNOT KRISTOF ist begeistert von dem Vortrag über die Generation Y: Kerstin Bund trifft ganz genau meine Sicht der Dinge. Als Personalberater erlebe ich täglich, dass die Arbeitswelt für die Generation Y fit werden muss. Wir müssen zu den Jungen Sorge tragen, sie fördern und fordern. Wir müssen ihnen Freiheit geben und Verantwortung übertragen. Ich habe im Dreiländereck ein Coworking Space installiert. So können sich Unternehmen dezentral um Kunden und Mitarbeiter kümmern.

BEAT STOLLER ist ein Y-Vater: Ich gehöre der Generation Babyboomer an. Christian Lindner ist einer genialer und überzeugender Redner. Er hat mir wieder einmal bewusst werden lassen, dass ich das Internet zwar täglich nutze, mir aber nicht immer Gedanken darüber mache, dass Google meine Daten sammelt und verwendet. Christian Lindner motiviert, mich mit mehr Elan mit den digitalen Medien zu beschäftigen, damit ich nicht bequem werde.

Sie ist Teil der Generation Y und begeistert von den Worten Christian Lindners, DENISE WÜST: Was er gesagt hat, trifft zu. Vieles war mir nicht neu. Trotzdem ist es gut, sich immer wieder mit dem Thema zu befassen. Ich überlege mir nun, eine zusätzliche Verschlüsselung für mein Mail-Account einzurichten. Er sagt, das sei schnell und einfach umzusetzen. (vdl)