Die Fehlerquote war zu hoch

Fussball Die Staaderinnen ziehen einen schwachen Tag ein und unterliegen den YB-Frauen mit 0:3 (0:1)

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Nein, es war wirklich nicht ein Spiel nach den Vorstellungen von Trainer Martin Hirt. Die Breite wurde nicht wie gewünscht gesucht, die «Geschenkverteilung» an den Gegner war sehr hoch. YB seinerseits strotzte vor Selbstvertrauen, die letzten beiden Siege wirkten sich positiv auf die Moral des Heimteams aus.

Nach zehn Minuten unterlief den Gästen in der Bundeshauptstadt im Spielaufbau ein katastrophaler Fehler, den Florijana Ismaili eiskalt ausnutzte.

Staad unter Dauerdruck

Staad vermochte sich weiterhin kaum aus der Umklammerung zu befreien. Durch die Bewässerung des Kunstrasens kurz vor Spielbeginn war dieser enorm rutschig, womit sich die Gäste nicht zurechtfinden konnten. Der Schlussfrau der Seemädchen, Daniela Hutter, und zweimal der Torumrandung war es zu verdanken, dass für die zweite Hälfte noch alles möglich war.

Es war nicht so, dass die Staaderinnen nicht bemüht waren. Doch es gab kaum zusammenhängende Aktionen in der Offensive. YB übte nach wie vor einen enormen Druck aus, mit dem die Ostschweizerinnen ihre lieben Mühen hatten. Obwohl es «nur» 0:1 aus Staader Sicht stand, kam irgendwie nie richtig Hoffnung auf.

Im Cup gegen NLB-Aufsteiger

Eine knappe Stunde war gespielt, da jubelten die Bernerinnen nach einem Corner: Der Ball prallte an eine Verteidigerin und von dort ins Tor. Nun war der Glauben an etwas Zählbares gänzlich weg. Eine Viertelstunde vor Schluss gelang Jasmin Schweer mittels Distanzschuss das 3:0-Schlussresultat.

Am kommenden Wochenende ruht der Meisterschaftsbetrieb aufgrund einer Länderspielpause. Das nächste Pflichtspiel bestreiten die Staaderinnen im Cup am Sonntag, 25. September, um 16 bei NLB-Aufsteiger Aïre-le-Lignon. Dies liegt noch etwas unter Genf. (we)

Nationalliga A

BSC Young Boys – FC Staad 3:0 (1:0)

Wyler, Bern – 135 Zuschauer

Tore: 10. Ismaili 1:0, 58. Eigentor Staad 2:0, 74. Schweer 3:0.

FC Staad: Hutter; Beck, Brunner, Oberdorfer, Alina Thoma; Brecht (61. Hofer), Trzaskowski, Petriella, Rhiner (67. Schärer); Peter; Andrade (81. Djegoja).