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Die Fassade muss saniert werden

Die Kirchbürgerschaft des katholischen Konfessionsteils von Heerbrugg will den Gewinn zur anstehenden Fassadensanierung der Bruder-Klaus-Kirche verwenden. Der Pfarreirat wurde einstimmig bestätigt.
René Jann
Angeregte Gespräche am Rande der Versammlung. (Bild: René Jann)

Angeregte Gespräche am Rande der Versammlung. (Bild: René Jann)

HEERBRUGG. Marco Eichmann, Präsident des katholischen Kirchenverwaltungsrates, konnte am Freitagabend im Pfarreiheim 41 der insgesamt 1076 Stimmberechtigten zur ordentlichen Kirchbürgerversammlung willkommen heissen. Mit besinnlichen Worten stimmte Pfarrer Josef Benz, Pfarradministrator der Seelsorgeeinheit Au-Berneck-Heerbrugg, auf die Kirchbürgerversammlung ein, die viel mehr als nur eine irdische Organisation sei. Sie sei eine Gemeinschaft von Glaubenden in einer Kirche als Licht der Hoffnung und des Trostes.

Reinhard Paulzen, Pfarreibeauftragter in Heerbrugg, blickte im stillen Gedenken auf das Wirken des kürzlich Verstorbenen Kassiers Walter Spirig zurück. Er habe ihn als Mensch mit Herz kennengelernt, der mehr als nur seine Aufgabe erledigt habe.

Marco Eichmann stellte fest, dass sich bis auf Bernadette Maeder alle bisherigen Mitglieder des Pfarreirats für die Amtsdauer 2016 bis 2019 zur Wiederwahl gestellt hätten.

Einstimmig, begleitet vom Applaus der Kirchbürgerschaft, wurden Bernhard Graf (Präsident), Walter Schmid, Denise Dubach, Markus Mayer und Paolo Jäger in ihrem Amt bestätigt. Ohne Gegenstimme wurde auch der Verwaltungsbericht als Spiegelbild einer lebendigen Pfarrei gutgeheissen, in der auch die Ökumene einen grossen Stellenwert hat.

Steuerfuss bleibt bei 18 Prozent

Eichmann informierte über die markantesten finanziellen Abweichungen zum Budget 2015 und stellte dazu fest, dass im Vergleich zum Budget 57 800 Franken mehr Steuern eingenommen worden seien. Während 2014 bei den Quellensteuern noch ein Mehrertrag von rund 56 000 Franken verbucht worden sei, habe es 2015 mit Einnahmen von 400 690 Franken eine Punktlandung gegeben. Bei den Steuereinnahmen aus Einkommen und Vermögen inklusive Rückstände und Nachzahlungen seien 457 164 Franken eingenommen worden, was gegenüber dem Budget zu einem Plus von 57 100 Franken geführt habe. «Bei Steuereinnahmen von gesamthaft 857 855 Franken betragen die Einnahmen aus den Quellensteuern 46,7 Prozent», stellte Eichmann im Jahresbericht fest. Die Jahresrechnung 2015 schliesse mit einem Ertragsüberschuss von total 92 126 Franken ab. Der Kirchenverwaltungsrat habe beschlossen, im Hinblick auf die im laufenden Jahr geplante Fassadensanierung, den Gewinn den allgemeinen Reserven zuzuweisen. Im vorliegenden Steuerplan werde bei einem Zuwachs von 15 Prozent mit Steuereinnahmen von 899 900 Franken gerechnet. Gemäss Steuerplan 2016 beantrage der Kirchenverwaltungsrat die Kirchensteuer auf 18 Prozent (14 Prozent ordentliche Kirchensteuer und vier Prozent Zentralsteuer) zu belassen. Die Diskussion wurde nicht benutzt. So folgte die Kirchbürgerschaft den Anträgen der Geschäftsprüfungskommission und hiess die Jahresrechnung 2015 und das Budget 2016 samt Steuerplan einstimmig gut. Eingeschlossen war auch die Rechnung der «Hans und Klara Beck Traber Stiftung» mit der Liegenschaft Gutenbergstrasse 8. Der Gewinn von 54 840 Fr. soll den allgemeinen Reserven sowie dem Stiftungszweck zugewiesen werden.

Sanfte Sanierung

Für die Sanierung der Kirchenfassade (abgeblätterte Farbe und Ausbesserung der Mauerrisse) seien 110 000 Franken veranschlagt, informierte Marco Eichmann. Für das Pfarrhaus sei 2017 eine zweite Etappe vorgesehen. Am Ende der Versammlung dankte der Kirchenverwaltungsratspräsident allen, die sich immer wieder im Dienst der Kirchgemeinde engagieren, allen voran Pfarrer Josef Benz und Pastoralassistent Reinhard Paulzen sowie Gisela Pulfer im Sekretariat. Die Lücke im Kirchenverwaltungsrat, die Walter Spirig hinterlässt, soll möglichst bald wieder geschlossen werden, erklärte Marco Eichmann.

In der allgemeinen Umfrage verdankte Pfarreiratspräsident Bernhard Graf das mit der Wiederwahl ins Gremium gesetzte Vertrauen. Monika von der Linden würdigte die vorbildliche Zusammenarbeit innerhalb der Seelsorgeeinheit. Otto Frei wand Rosmarie Krenn ein Kränzchen für das Schmücken der Kirche.

Dann war das Team vom Kochclub Basilicum gefordert, um die Kirchbürgerschaft kulinarisch zu verwöhnen.

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