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Die Erfolgsserie des SC Rheintal ist gerissen

Der SC Rheintal verlor am Dienstag gegen die Argovia Stars mit 2:6 in einem recht hochstehenden, temporeichen Spiel.
Sepp Schmitter
Der Schein trügt, trotz temporär personeller Überlegenheit wurden zu wenig Tore geschossen. (Bild: Sepp Schmitter)

Der Schein trügt, trotz temporär personeller Überlegenheit wurden zu wenig Tore geschossen. (Bild: Sepp Schmitter)

Fehlende Effizienz, Ladehemmungen und unglückliche Gegentreffer führten am Dienstag zur 2:6-Niederlage gegen die Argovia Stars in einem recht hochstehenden, temporeichen Spiel. Für den erkrankten Ramon Metzler stand Vincent Sauter im Tor und weil Team zwei gleichzeitig ein Heimspiel hatte (7:2 gegen Frauenfeld gewonnen), kam Björn Infanger zu seinem dritten 1.-Liga-Einsatz und das im Alter von 47 Jahren. Bei Aarau stand mit Janis Locher ein neuer, junger Torhüter im Kasten und er machte einen Einstand nach Mass: Die Leihgabe von Bülach machte mit seinen Paraden dem SC Rheintal das Leben schwer und liess nur sehr wenig zu.

Den frühen Führungstreffer durch Pascal Witter, dem Topscorer der Gruppe, konnte Pascal Kuster mit einer fantastischen Einzelleistung ausgleichen. Nur zwei Sekunden vor der Pause dann der Tiefschlag, als ein Bogenschuss, von der blauen Line abgegeben, auf unglückliche Weise den Weg ins Netz fand: 2:1 für die Hausherren. Aarau spielte weiter aufsässig und hinderte die Rheintaler, ihr Spiel aufzuziehen, viele unnötige Scheibenverluste und Fehlpässe waren die Folge.

Das verflixte Mitteldrittel

Das dritte Tor dann mit Ansage, keiner der Luchse fühlte sich richtig verantwortlich und so konnte sich Cuenin die Ecke aussuchen. Die Hoffnung der Gäste schien zu schwinden, denn das Spiel verlor an Intensität. Der SCR versuchte sein Glück noch mit Einzelvorstössen, die aber versandeten. Kurz vor der Pause ein Bilderbuchkonter in einer Zwei-gegen-eins-Situation: Eichenberger auf Wittwer und Sauter hatte keine Abwehrchance, das 4:1 war Tatsache.

Die Pausenansprachen von Trainer Roger Nater zeigten kurze Wirkung. Der SCR, entschlossener und mit mehr Power, konnte den Anschlusstreffer durch Sandro Bartholet registrieren. Doch schon drei Minuten später wurden die geweckten Hoffnungen enttäuscht. Ein Schuss aus den Tiefen der Bandenrundung prallte vom Bein eines Verteidigers ins eigene Tor ab und damit war die Partie gelaufen. Das letzte Tor, zwanzig Sekunden vor Schluss, war nur noch für die Statistik. Es gab in diesem Duell nur wenige Strafen und nur im Mitteldrittel, die alle ohne Folgen blieben. Das Resultat geht in Ordnung, die Aargauer hatten den grösseren Siegeswillen, etwas mehr Abschlussglück sowie Pascal Wittwer auf ihrer Seite.

Rehabilitation am 40-jährigen der Eishalle

Der SC Rheintal hat schon am Samstag die Gelegenheit, eine Reaktion zu zeigen, beim runden Geburtstag «40 Jahre Kunsteisbahn Widnau» gegen den SC Herisau. Vor dem Spiel ist die CD-Taufe des neuen SCR-Songs von Sùmmarvoogìl und danach «After Game Party». Dazu werden viele Sponsoren, die Baumeister der Eishalle und das Team eins von 1979 anwesend sein. Einem Hockeyfest steht also nichts im Wege.

1. Liga Ost

Argovia Stars – SC Rheintal 6:2 (2:1, 2:0, 2:1)

KEB Aarau – Zuschauer: 76 – SR: Aegerter, Fankhauser, Oberson

Tore: 9. Wittwer (Zuberbühler) 1:0, 19. Kuster 1:1, 20. Eichenberger (Simmen, Wittwer) 2:1, 32. Cuenin (Wittwer, Simmen) 3:1, 39. Wittwer (Eichenberger) 4:1, 46. Bartholet (Kuster, Ströhle) 4:2, 50. Zuberbühler 5:2, 60. Gisin (Frei) 6:2.

Strafen: Argovia Stars 1 x 2 Minuten, SC Rheintal 3 x 2 Minuten

Argovia Stars: Locher (Hüsser) Wälti, Gusset, Eichenberger, Reichlin, Bessire, Fopma, Frei, Simmen, Mosimann, Spycher, Gisin, Wittwer, Caflisch, Stadelmannn, Steiner, Cueni, Zuberbühler, Heiniger, C.: R. Gerber.

SC Rheintal: Sauter, (Infanger) C. Engler, Gschliffner, Thurnherr, N. Paul, Knöpfel, Berweger, Binder, Bartholet, Bodemann, Vetter, Sieber, Kuster, Stoop, Breitenmoser, Holdener, Pfeiffer, Lins, Ströhle, A. Paul. Coach: Roger Nater

Bemerkungen: SC Rheintal Metzler, Manser, Romagna, Weber

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