Die Dorfgemeinschaft mit einem Magazin fördern

1980 entstand aus einer Idee das Dorfmagazin «Mosaik». Seither bereichert es das Dorfleben mit seinen Geschichten.

Benjamin Schmid
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Die Redaktoren von einst, vereint mit dem aktuellen Redaktionsteam des Dorfmagazins «Mosaik».

Die Redaktoren von einst, vereint mit dem aktuellen Redaktionsteam des Dorfmagazins «Mosaik».

Bild: Benjamin Schmid

St.Margrethen Man schrieb das Jahr 1979, als sechs Personen an einem Ideenwettbewerb zur Belebung des Dorfes den Vorschlag für ein Dorfmagazin einreichten. Bereits ein Jahr später erschien die erste Ausgabe des «Mosaiks».

Am Samstag feierte das Redaktionsteam sein 40-jähriges Bestehen. Eingeladen waren nicht nur treue Wegbegleiter, Leserinnen und Leser, sondern auch Mitglieder des Gemeinderats, Inserenten und ehemalige Redaktoren. Mit Willy Kuster war auch ein Gründungsmitglied vor Ort.

Den Zeitgeist von vier Jahrzehnten festgehalten

Die Jubiläumsfeier fand im Gemeindehaus von St.Margrethen in Form einer Ausstellung statt. Nebst Willy Kuster sprach auch der Gemeindepräsident Reto Friedauer: «Wer sich blind eine Ausgabe aus dem Regal greift und das ‹Mosaik› aufschlägt, taucht in eine andere Zeit ein und aktiviert längst verborgene Erinnerungen. Das ‹Mosaik› ist Teil unseres kollektiven Gedächtnisses.» Als gesammeltes Werk liefere das Dorfmagazin eine Chronik über die letzten 40 Jahre Dorfgeschehen und sei gleichsam Archiv wertvoller Informationen. Bis heute erzähle das «Mosaik» spannende und lehrreiche Geschichten der dörflichen Gemeinschaft aus der Gegenwart und aus längst vergangenen Zeiten.

Mitbegründer Willy Kuster erzählte von den ersten Jahren, als Bilder und Texte in Eigenregie zugeschnitten werden mussten. Er griff Reportagen, Porträts und Sonderausgaben heraus. «Zu Beginn war es eine reine Männerdomäne», sagte er, «es dauerte aber nicht lange, bis sich auch Frauen für das Dorfmagazin ehrenamtlich einsetzten.»

Kantonsrätin und Regierungsratskandidatin Laura Bucher, selbst jahrelanges Mitglied der Redaktion, fehlte beim Jubiläum nicht. «Wir hatten viel Spass in unserem gut durchmischten Team. Junge und alte Menschen engagierten sich gemeinsam für ihr Dorf.»

Nach den Ansprachen begaben sich die Gäste auf einen Rundgang durch die Ausstellung, auf dem die Besucher in die Geschichte des Dorfmagazins eintauchen. Hier erfährt man mehr über Inserenten, Abonnenten und Redaktoren, da lustiges unnützes Wissen übers «Mosaik». Die Ausstellung ist bis Ende Februar während der Öffnungszeiten des Gemeindehauses zugänglich.

Hinweis

Mehr Bilder auf www.rheintaler.ch unter Bilderstrecken.