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Die Bayern aus Widnau

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Yves.solenthaler@rheintalmedien.ch

Der Fussball-Bundesligist FC Bayern München ist in der heimischen Liga derart dominant, dass die Meisterschaft jeweils schon im Februar entschieden ist. Die Folge ist, dass bei den Münchnern im Frühling hie und da der Schlendrian Einzug hält.

In Deutschland kann sich der Verein diesen Spargang leisten – er wird ohnehin Meister. Das Problem ist, dass im April die entscheidenden Spiele in der Champions League stattfinden. Und weil der Rekordmeister in der Bundesliga nicht gefordert wird, tat er sich in den letzten Jahren jeweils schwer damit, wenn gegen Real Madrid oder Barcelona plötzlich hundertprozentige Intensität nötig ist.

Was Profis Problemen bereitet, ist für Amateure natürlich erst recht eine Herausforderung. Der 2.-Liga-Eishockeyclub SC Rheintal hat bisher alle 28 Pflichtspiele dieser Saison gewonnen und dabei den zwei Klassen höher spielenden EHC Chur im Cup eliminiert. Bisher konnten die Spieler von Trainer Roger Nater das Tempo auf bewundernswerte Weise hochhalten, im Playoff-Heimspiel gegen Dielsdorf-Niederhasli war nun erstmals zu erahnen, dass das nicht einfach ist.

Der SCR siegte zwar, hat aber erkennbar auf Sparflamme gespielt. Nun braucht der Verein aus Widnau aber noch sechs Siege, um nächste Saison in der höheren 1. Liga wieder richtig gefordert zu werden.

Hier enden die Parallelen zu Bayern: Die Münchner können nicht aufsteigen, um wieder Gegnern auf Augenhöhe zu begegnen. Sie kicken bereits in der höchsten Liga des Landes.

Yves Solenthaler

yves.solenthaler@rheintalmedien.ch

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