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Dezimierter RCOG verliert

Ringen Gerade noch lag der RCOG in der Tabelle vor Weinfelden – nun sind sie gleich auf. Denn der RRTV Weinfelden spielte alle seine Trümpfe aus und holte sich verdient den Sieg (27:13) über den Ringerclub Oberriet-Grabs.

Ringen Gerade noch lag der RCOG in der Tabelle vor Weinfelden – nun sind sie gleich auf. Denn der RRTV Weinfelden spielte alle seine Trümpfe aus und holte sich verdient den Sieg (27:13) über den Ringerclub Oberriet-Grabs.

Rheintaler starteten geschwächt

Die Gäste hatten es nicht einfach mit der Mannschaftsaufstellung: Die momentan dünne Besetzung wurde gleich durch zwei Krankheitsfälle geschwächt und dann musste man auch noch auf alle Doppellizenzringer verzichten. Deshalb entschieden sich auch Mike und Renato Rüegg die Ringerschuhe zu entstauben, um ihrer Mannschaft unter die Arme zu greifen. Denn wenn eine Mannschaft für zwei Gewichte keinen Ringer stellen kann, verliert sie 0:40, ohne je auf der Matte gestanden zu haben. Trotz der ungünstigen Ausgangslage gab die Mannschaft sich nicht kampflos geschlagen, rang um jeden Punkt und wurde dabei von den zahlreich mitgereisten Fans angeheizt. Auch Valdrin Istrefi konnte von dieser Stimmung profitieren, siegte im schwersten Gewicht mit technischer Überlegenheit und holte vier wertvolle Mannschaftspunkte. Es waren die einzigen auf der Seite der Rheintaler bis zur Pause, zu der es 4:16 aus Sicht des RCOG stand.

Es wurde um jeden Punkt gekämpft

Nach der Pause ging es genau gleich weiter: Die Mannschaft kämpfte um jeden Punkt, die Fans feuerten sie an und die Punkte gingen an Weinfelden. Trotzdem gab es immer wieder auch spannende, nervenaufreibende Sequenzen. So auch, als Dominik Steiger gegen Roger Junker auf die Matte kam. Junker konnte bisher alle Begegnungen für sich entscheiden – ein harter Brocken. Steiger schien davon unbeeindruckt und stand fest im Ring. Er blieb trotz Rückstand ruhig, wartete ab, konterte im richtigen Moment und konnte so einen verdienten und wertvollen Punkt für die Mannschaftswertung beisteuern. Nach dem verlorenen Kampf zeigte er sich erfreut ob seinem Beitrag für das Team: «Mein Ziel war es heute keine vier Punkte abzugeben, denn für die Mannschaft zählt jeder Punkt. Für mich persönlich ist es nicht so wichtig, ob ich dabei verliere.»

So stand es nach seinem Kampf 23:5 für den RRTV Weinfelden. Es schien hoffnungslos – doch die jungen Wilden des RCOG bewiesen wieder einmal ihren Kampfeswillen: Andreas Vetsch holte einen Punktesieg, Flavio Freuler legte eine technische Überlegenheit nach und auch Raphael Baumgartner holte noch einen wichtigen Punkt. Am Gesamtergebnis liess sich dabei nicht mehr viel ändern: Der RCOG verliert mit 13:27 Punkten, aber das Team hat Einsatz gezeigt und um jeden Punkt gekämpft. Das sah dann auch der Trainer David Maia so: «Wir wussten, es wird ein schwieriger Kampf, die halbe Mannschaft war nicht fit, aber alle, die hier waren, haben ihr Bestes gegeben. Ich möchte allen zu dieser Leistung gratulieren, denn es zeigt wieder einmal, dass wir auf dem richtigen Weg sind.» (dh)

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