Deutlicher Gewinn für die Stadt

Die Rechnung der Stadt Rheineck schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 651 211 Franken, zuzüglich einem Gewinn aus Grundstückverkäufen von 329 833 Franken. Damit beträgt der Einnahmenüberschuss insgesamt 981 044 Franken. Der Steuerfuss soll beibehalten werden.

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Rheineck: Die Ausgaben entsprachen insgesamt dem Voranschlag. (Bild: pd)

Rheineck: Die Ausgaben entsprachen insgesamt dem Voranschlag. (Bild: pd)

RHEINECK. Demgegenüber rechnete der Voranschlag mit einem Gewinn von 66 800 Franken. Das Gesamtergebnis fällt um rund 900 000 Franken besser aus als erwartet. Das gute Ergebnis ist hauptsächlich auf die Mehreinnahmen aus Grundstückgewinnsteuern (plus 320 000 Franken) sowie Mehreinnahmen bei den Gesellschaftssteuern und den Quellensteuern (plus 100 000 Franken) zurückzuführen. Bei den natürlichen Personen lag der Steuerertrag nur minimal über den Erwartungen.

Zusätzliche Abschreibungen

Die Ausgaben entsprechen insgesamt dem Voranschlag. Die deutlichen Mehrkosten im Sozialhilfebereich konnten durch Minderausgaben in anderen Positionen aufgefangen werden. Der Stadtrat empfiehlt den Stimmbürgern, den Gewinn für zusätzliche Abschreibungen sowie für Rückstellungen für die «Hecht»-Sanierung zu verwenden. Bei der Elektrizitätsversorgung resultierte ein Verlust von 88 732 Franken. Dieser ist vor allem auf einen tieferen Gewinn aus dem Stromhandel sowie auf den Einmalaufwand für die Einführung einer Anlagenbuchhaltung zurückzuführen. Der Verlust kann aus den Reserven gedeckt werden. Das Ergebnis bei der Wasserversorgung fiel um 67 274 Franken besser aus. Der Gewinn soll in die Reserve gehen.

Der Voranschlag

Im Jahr 2013 ist mit einem Aufwandüberschuss in der Höhe von 399 800 Franken zu rechnen. Hauptgründe dafür sind Mehrbelastungen im Schulbereich, aber auch die Lastenverschiebungen vom Kanton auf die Gemeinden im Rahmen des Sparpaketes sowie ein tieferer Kantonsbeitrag aus dem Ressourcenausgleich. Das erwartete Defizit wird jedoch aus den Reserven gedeckt werden können.

Gleich hoch

Der Stadtrat beantragt deshalb die Beibehaltung des Gemeindesteuerfusses von 139 Steuerfussprozenten. (sk)