Deutlich mehr Stellensuchende

Beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) waren Ende Februar im Rheintal 1843 Stellensuchende gemeldet. Gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres hat die Zahl um 184 zugenommen. Das entspricht einem Plus von 11,1 Prozent und fast genau dem kantonalen Durchschnitt von +11,2 Prozent.

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Beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) waren Ende Februar im Rheintal 1843 Stellensuchende gemeldet. Gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres hat die Zahl um 184 zugenommen. Das entspricht einem Plus von 11,1 Prozent und fast genau dem kantonalen Durchschnitt von +11,2 Prozent. Gegenüber dem Januar dieses Jahres ist die Zahl der Stellensuchenden im Kanton St. Gallen nur leicht gestiegen.

In den Wahlkreisen ist die Entwicklung sehr unterschiedlich. Weit über dem kantonalen Durchschnitt liegen die Wahlkreise See-Gaster (+17,8 %), Werdenberg (+16,2 %) und Rorschach (+15,4 %), klar darunter der Wahlkreis St. Gallen (+7 %) und das Toggenburg (+4,6 %).

Vor einem Jahr stieg die Zahl der Voranmeldungen für Kurzarbeit wegen der starken Frankenaufwertung sprunghaft. Ende Februar 2015 waren im Kanton St. Gallen rund 1700 Mitarbeitende betroffen, aktuell sind es um 1500. Im Laufe des Jahres 2015 stieg die Zahl mehrfach auf über 2000. Nach wie vor gibt eine Mehrzahl der Betriebe den starken Franken als einen der Gründe für den geplanten Bezug von Kurzarbeitsentschädigung an.

Gemäss Trend-Barometer der Fachstelle für Statistik ist im Kanton St. Gallen in den nächsten Monaten, bereinigt um saisonale Faktoren, mit steigenden Stellensuchendenzahlen zu rechnen, wenn auch in schwächerem Ausmass. (sk/gb)