Der Zukunft den Weg frei machen

Die Raiffeisenbank Kriessern will der Jugend den Weg ebnen. Dieses Jahr präsentierte sie anlässlich ihrer GV die jungen Kunstturner vom TZ Rheintal. Positiv in die Zukunft blicken VR und Geschäftsleitung auch dank ihres Erfolgs.

Max Pflüger
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Raiffeisen macht den Weg frei: In Kriessern zum Beispiel für die Jugend. An der GV durften sich die Nachwuchskunstturner vom TZ Rheintal mit dem Kriessner Juniorenkaderturner Nicola Graber präsentieren. (Bilder: Max Pflüger)

Raiffeisen macht den Weg frei: In Kriessern zum Beispiel für die Jugend. An der GV durften sich die Nachwuchskunstturner vom TZ Rheintal mit dem Kriessner Juniorenkaderturner Nicola Graber präsentieren. (Bilder: Max Pflüger)

KRIESSERN. Rund 500 Genossenschafterinnen und Genossenschafter folgten am Samstagabend der Einladung ihrer Raiffeisenbank zur 67. Generalversammlung in die Mehrzweckhalle. Gut gelaunt stimmten sie allen Anträgen des Verwaltungsrates zu, genehmigten die Jahresrechnung sowie die Verzinsung der Anteilscheine zu sechs Prozent und erteilten den Verantwortlichen einstimmig Entlastung. Die Präsidentin des Verwaltungsrats, Brigitte Lüchinger, und Bankleiter Patrick Quauka blickten zufrieden aufs Geschäftsjahr 2012 zurück. Angesichts des enormen Rekorderfolgs im Vorjahr fiel dieses Jahr mit einem zwar etwas geringeren, aber immer noch ausgezeichneten Ergebnis aus. Raiffeisen bewährt sich auch im schwierigen Umfeld, die Kundschaft hat weiterhin Vertrauen in ihre Dorfbank.

Geschäftsjahr auf hohem Niveau

Das Vertrauen in Raiffeisen zeigt sich eindrücklich in der Zahl der Genossenschaftsmitglieder, die Patrick Quauka vorlegen konnte. Im vergangenen Jahr stieg sie von 1330 auf 1366. Das sind rund 200 mehr als vor vier Jahren.

Auch die Ausleihen sind deutlich gestiegen, und zwar um 4,5% auf 117 Mio. Franken. Dieser Anstieg ist vor allem das Resultat der regen Bautätigkeit. Aufgrund des herrschenden Tiefzinsniveaus ist die Nachfrage nach Krediten unverändert hoch geblieben. Die Hypotheken sind im Jahr 2012 um 6 Mio. gestiegen.

Leicht rückläufig

Im abgelaufenen Geschäftsjahr zurückgegangen haben die Kundengelder, und zwar um 2,4% von 101 Mio. auf 98,6 Mio. Nach der überdurchschnittlichen Steigerung im Jahr 2011 um fast 20 Mio. hat die Bankleitung damit gerechnet. Und gegenüber 2010 beträgt die Zunahme heute immer noch über 20%.

Belastet durch das Zinsgeschäft liegt der Betriebsertrag mit 2,2 Mio. Franken rund 4,1% unter dem Rekordergebnis des letzten Jahres. Doch handelt es sich immer noch um das drittbeste Betriebsergebnis in der Geschichte der Raiffeisenbank Kriessern. Zusammen mit dem rund 5% höheren Geschäftsaufwand resultiert ein Bruttogewinn von 891 000 Franken, was rund 15% unter dem Rekordjahr 2011 liegt. Tiefer, aber immer noch sehr hoch.

Trotz der auf hohem Niveau leicht rückläufigen Ergebnisse ist die Raiffeisenbank Kriessern positiv und optimistisch ins neue Jahr gestartet.

Interessante Ausführungen

Im Anschluss an die geschäftlichen Traktanden erfreute der Kriessner Familienchor die Besucherinnen und Besucher mit schwungvollen Melodien aus Pop, Evergreens und Folklore.

Interessant waren sodann die Ausführungen des 17 Jahre alten Kriessner Kunstturners Nicola Graber, der im Schweizer Jugendkader mitturnt. So erfuhr man zum Beispiel, dass er neben der Schule – er bereitet sich an der Kanti auf die Matura vor – nicht weniger als 24 Stunden pro Woche trainiert. Und das mit nur zwei mal zwei Wochen Ferien im Sommer und über Weihnachten.

Ihm eifern all die fünf- bis elfjährigen Jungturner nach, die bei Reinhard Blum am TZ Rheintal in Widnau trainieren und am Samstagabend im Rahmen der GV eine begeisternde Show zeigten.

Die schöne Dekoration durfte man heimnehmen.

Die schöne Dekoration durfte man heimnehmen.

Die gut gelaunten Genossenschafter stimmten allen Vorlagen zu.

Die gut gelaunten Genossenschafter stimmten allen Vorlagen zu.

Gute Stimmung in freundschaftlichen Diskussionen und witzigen Situationen.

Gute Stimmung in freundschaftlichen Diskussionen und witzigen Situationen.

Viel Applaus für Christine Frei mit dem Familienchor.

Viel Applaus für Christine Frei mit dem Familienchor.

Und dann hiess es: «E Guete!» Das Menü kam bei den Gästen gut an.

Und dann hiess es: «E Guete!» Das Menü kam bei den Gästen gut an.

Freundliches und flinkes Servierpersonal.

Freundliches und flinkes Servierpersonal.

Sie leiteten die GV: Verwaltungsratspräsidentin Brigitte Lüchinger und Bankleiter Patrick Quauka.

Sie leiteten die GV: Verwaltungsratspräsidentin Brigitte Lüchinger und Bankleiter Patrick Quauka.