Der Zivilschutzeinsatz Rheintal im Spital Altstätten ist beendet

Aufgrund der Coronapandemie unterstützte die Regionale Zivilschutzorganisation Rheintal das Spital Altstätten personell.

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Während fünf Wochen standen Zivilschützer beim Spital Altstätten im Einsatz und stellten die Patiententriage sowie die Freihaltung der Notfall-Zufahrt sicher. Insgesamt wurden 450 Einsatzstunden geleistet.

Während fünf Wochen standen Zivilschützer beim Spital Altstätten im Einsatz und stellten die Patiententriage sowie die Freihaltung der Notfall-Zufahrt sicher. Insgesamt wurden 450 Einsatzstunden geleistet.

Bild: pd

(pd) Die Patiententriage in den vorgelagerten Containern konnte dank sinkender Fallzahlen gestern Freitag eingestellt werden.

450 Einsatzstunden geleistet

Während fünf Wochen unterstützte der Zivilschutz das Spital Altstätten bei dieser Patiententriage. Diese fand ausserhalb des Spitals in vorgelagerten Containern statt. Ziel war es, dass keine Personen mit einem Coronaverdachtsfall das Spital betreten.

Zudem waren die Zivilschützer dafür verantwortlich, dass die Zufahrt zur Notfallauf­nahme immer frei war. «Diese Ziele haben wir erreicht», sagt Robert Brocker, der zufriedene Kommandant der Regionalen Zivilschutzorganisation (RZSO) Rheintal. Insgesamt leisteten seine Leute 450 Einsatzstunden.

Die Zivilschützer meldeten sich freiwillig

Pro Tag standen zwei Zivilschützer während neun Stunden im Einsatz. Der Zivilschutzeinsatz war auf die Werktage beschränkt. «Die Motivation der 22 dienstleistenden Zivilschützer war sehr gut. Dies dürfte darauf zurückzuführen sein, dass es sich um einen Einsatz aus dem Bereich Not- und Katastrophenhilfe handelte», erklärt Robert Brocker. Die Zivilschützer haben sich gemäss dem Kommandanten mehrheitlich freiwillig für den Einsatz gemeldet. So kamen Leute zum Einsatz, die teilweise in ihrem angestammten Beruf aufgrund der behördlichen Einschränkungen nicht arbeiten konnten oder sich einen Einsatz aus anderen Gründen gut einrichten konnten. Die Zusammenarbeit mit dem Spital hat gemäss dem Zivilschutzkommandanten perfekt funktioniert. Grösstenteils zeigten die Patienten Verständnis für die Hygienemassnahmen in dieser ausserordentlichen Lage.

Die Infrastruktur bleibt stehen

Die Triagecontainer vor dem Spital Altstätten werden ab heute Samstag nicht mehr betrieben. Vorläufig werden sie jedoch vor Ort belassen, dass sie bei einem erneuten Anstieg von Coronaverdachtsfällen innert Kürze wieder in Betrieb genommen werden könnten.

Trotz der Einstellung der vorgelagerten Patiententriage dürfen Coronaverdachtsfälle das Spital auch weiterhin nur nach vorangegangener telefonischer Kontaktaufnahme betreten.

Die Bevölkerung wird gebeten, sich im Verdachtsfall entweder an den Hausarzt zu wenden oder sich telefonisch direkt beim Spital Altstätten über die weiteren Schritte zu informieren.