Der Vorderländer Familiensport

Walzenhausen und Faustball gehören zusammen. Ganze Familienverbände wie Schreibers und Meyerhans' stellten und stellen Nationalspieler. Nun folgen Kellenbergers: Noah und Beda gewannen in den Sommerferien beide EM-Bronze in unterschiedlichen Kategorien.

Isabelle Kürsteiner
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FAUSTBALL. Huldreich (Huldi) Schreiber prägte jahrzehntelang die Faustballszene. Heute ist Sohn Cyrill (Fausto) in aller Munde. Aber auch die Töchter Rahel und Rebecca sowie Schwiegersohn Juliano Moraes Fontoura prägen diese Sportart. Schon der Vater von Huldi, Max Schreiber, frönte dem Fausten, ebenso wie Huldis Bruder Max junior. Es kann in Walzenhausen beinahe von einem Faustballvirus gesprochen werden. Denn auch bei den Familien Meyerhans und Frischknecht spielten oder spielen mehrere Mitglieder in Clubs oder in der Nati.

Ganze Familie in Faustballferien

Schon eine Generation zuvor gab es faustballbegeisterte Kellenbergers: «'s Juflis». Nun sind die neuen «Faustos» im Kommen. Sie heissen Beda, Noah und Paula Kellenberger.

Die ganzen Sommerferien gehörten bei Kellenbergers dem Faustball. Während Beda Kellenberger in Magglingen im Trainingslager weilte, spielte Noah mit der U18 über das Wochenende um die Europameisterschaft und gewann Bronze. Eine Woche später fand die U21-EM statt. Hier gewann Beda ebenfalls Bronze. Zugegen waren auch die Eltern von Noah und Beda, als Zuschauer.

Drei Familien an EM engagiert

Mit dabei ebenfalls Schwester Paula, die in der Region ein Faustballcamp besuchte. An der U18-EM war mit Richard Meyerhans ein weiterer Walzenhauser engagiert, als Schiedsrichter. Er ist überzeugt, dass Noah Kellenberger einer der besten Spieler der EM war und die besten vier Spiele seiner Karriere ablieferte. Ausserdem hiess die Assistenztrainerin der U18-Frauen an der EM Rahel Schreiber. Wenn die Einschätzung von Richard Meyerhans stimmt, dann hat Noah Kellenberger gute Chancen, in der kommenden Saison zusammen mit seinem Bruder Beda im U21-Team um die Meisterschaft zu kämpfen.