Der Taxi-Mörder gibt Rätsel auf

konstanz. Auch rund zwei Monate nach dem Taxi-Mord vom Bodensee gibt der mutmassliche Täter grosse Rätsel auf. Der 28-jährige Mann, bis zu dem brutalen Verbrechen am 9. Juni nur als Kleinkrimineller bekannt, hüllt sich weiter in Schweigen, heisst es bei der Polizei.

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konstanz. Auch rund zwei Monate nach dem Taxi-Mord vom Bodensee gibt der mutmassliche Täter grosse Rätsel auf. Der 28-jährige Mann, bis zu dem brutalen Verbrechen am 9. Juni nur als Kleinkrimineller bekannt, hüllt sich weiter in Schweigen, heisst es bei der Polizei.

Keine Antworten

Das Motiv liege völlig im Dunkeln. Ein Gutachter soll jetzt herausfinden, ob der gebürtige Russe mit deutschem Pass psychisch gestört ist. Die Staatsanwaltschaft Konstanz rechnet mit einer Anklage im Herbst.

Wann es zum Prozess kommt, sei völlig offen, sagte ein Sprecher. Auch die Antwort auf ein Rechtshilfeersuchen an Russland stehe noch aus. Der 28-Jährige steht im Verdacht, in Hagnau (Bodenseekreis) eine 32- jährige Taxifahrerin erstochen zu haben. Am Tag zuvor soll er im nur wenige Dutzend Kilometer entfernten Singen (Kreis Konstanz) eine 44-jährige Taxifahrerin überfallen und vergewaltigt haben. Sie überlebte schwer verletzt, wird aber voraussichtlich teilweise gelähmt bleiben.

DNA-Probe half

Die Taten hatten die Bodenseeregion in Angst und Schrecken versetzt. Vier Tage später wurde der Verdächtige in Brandenburg gefasst. Die Ermittler waren ihm mit einer DNA-Probe auf die Spur gekommen, die ihm nach mehreren Diebstählen 2007 im Raum Singen abgenommen worden war. (sda)

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