Der Stern ist das Ziel

Rheinecks katholische Kirchbürgerschaft weihte am Sonntag ihr renoviertes Pfarrhaus ein. Nach nur fünf Monaten Umbauarbeiten.

Andrea Eugster-Benz
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Auch Jugendliche finden ausreichend Platz, beim Austausch oder einer Partie Tischfussball.

Auch Jugendliche finden ausreichend Platz, beim Austausch oder einer Partie Tischfussball.

Bild: Andrea Eugster-Benz

Gebührend feierte die katholische Kirchgemeinde die Einweihung des Pfarrhauses mit einem vorausgegangenen, festlich gestalteten Gottesdienst durch Pater Gregor Cacur und die Pfarreibeauftragte Stephanie Czernotta. Der Kirchenchor Canta­- mus unter der Leitung von Thomas Fellner gestaltete ihn musikalisch mit. Mit den Werken «Pastoralmesse in G-Dur» und dem «Transeamus usque Bethlehem» überzeugte die Formation vor beinahe voll besetzten Reihen.

Passend zum Dreikönigsfest brachten sich auch die Sternsinger in die Eucharistiefeier ein. Fast enthusiastisch erzählten die Jugendlichen über die erfolgreiche Spendenaktion zugunsten der Kinder im Libanon.

Ein strahlender Stern deutet den Weg

Stephanie Czernotta zog Parallelen zu den drei Weisen aus dem Morgenland, denen ein Stern den Weg deutete. So soll auch das renovierte Pfarrhaus ein strahlender Himmelskörper oder ein Leuchtturm sein, der die Menschen anzieht und die Möglichkeit für viele, schöne Begegnungen bietet.

Albert Schumacher, Präsident der katholischen Kirchgemeinde Rheineck, streifte in seiner Ansprache die Adventszeit und schlug damit eine Brücke zur Pfarrhausrenovation. Die Planung, die Arbeitsvergaben und die Bauarbeiten sind aus einer Sicht vergleichbar mit dem Advent, der Zeit der Vorfreude auf die Eröffnungsfeier. Ein grosses Dankeschön richtete er im Anschluss an alle Beteiligten, die zum positiven Gelingen des Projektes beigetragen haben.

Helle Räume laden zum Verweilen ein

Davon durfte sich die Kirchbürgerschaft im Anschluss überzeugen. Mit grosser Begeisterung wurden die hellen, Licht durchfluteten Räume wahrgenommen, die sprichwörtlich zum Verweilen einladen. Im Obergeschoss befinden sich neu fünf modern eingerichtete Arbeitsplätze. Die Jugendlichen dürfen sich im Erdgeschoss beim Tischfussball oder regem Austausch auf den gemütlichen Sitzelementen die Zeit vertreiben.

Eine komfortable Küche sowie grosszügige Räume befinden sich beim Eingang und werden dem Zweck für gesellige Treffen mehr als gerecht. Wie zum Beispiel das Schnupper- Café T. am Montag, 13. Januar, von 14 bis 19 Uhr. Dabei lautet das Motto: Gemeinsam, in ungezwungener Atmosphäre, Kaffee, Tee und Kuchen geniessen.