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Der Stern des Ritters

Garten
Bert Stankowski
Der Ritterstern ist der Edelmann unter den Zimmerpflanzen. Seine Grösse ist unerreicht! (Bild: Bert Stankowski)

Der Ritterstern ist der Edelmann unter den Zimmerpflanzen. Seine Grösse ist unerreicht! (Bild: Bert Stankowski)

Wenn eine Zimmerpflanze jetzt Eindruck macht, so ist es der Ritterstern. Die riesigen Blüten der Amaryllis auf den langen, kompakten Stielen sind so auffallend wie sonst keine. Und dies zu einer Zeit, in der es draussen nur Einheitsgrau und allenfalls etwas Weiss gibt. Die aus Südamerika stammende Zwiebelpflanze blüht bei uns im Winter, weil es in ihrer Heimat nun Sommer, trocken und heiss ist. Darum verträgt sie bei uns auch die trockene Zimmerluft so gut. Und dass sie sich in der Jahreszeit irrt, kommt uns ja zugute!

Im Herbst erhält man die grossen Zwiebeln der wissenschaftlich mit Hippeastrum bezeichneten Pflanzen. Meist werden sie im Ruhezustand, also nur als Zwiebel mit etwas Wurzeln verkauft. Zu Hause pflanzt man diese in nicht allzu grosse Töpfe ein. Die obere Hälfte der Zwiebel ragt über den Topfrand hoch, ein bis zwei Fingerbreit Erde rundum genügt. Dann heisst’s warten!

Das Giessen muss man sich solange verkneifen, bis der bald erscheinende Blütenstand etwa 10 bis 20 cm hoch ist. Dann, im Verlauf der Blütezeit von Januar bis Februar/März, reichlich und regelmässig wässern, aber unbedingt Staunässe vermeiden, die die Zwiebeln verfaulen liesse. Auf dem Fensterbrett, also nahe am Licht, wächst der Ritterstern am besten und wird dort auch nicht allzu hoch.

Sehr oft treibt die Zwiebel im Laufe der Zeit einen zweiten, bei ganz grossen Exemplaren sogar einen dritten Blütenstiel. Ja, und wenn die ganze Pracht vorbei ist, was dann? Ab in den Kompost?

Nein, bitte nicht! Bis der Frühling einzieht, stellt man die nun kräftige, riemenförmige Blätter treibende Pflanze an einen sehr hellen Ort im Zimmer. Wird’s im Mai warm, so bekommt sie draussen einen halbschattigen Platz auf Balkon, Terrasse oder im Garten. Dort regelmässig giessen und gut düngen, damit sie sich wieder von ihren Blühstrapazen erholt. Ab August wird nicht mehr gewässert, jetzt ziehen die Blätter für eine Ruhezeit ein. Ganz wie zu Hause in Südamerika. Und im November/Dezember geht das ganze wieder von vorne los.

Fast hätte ich‘s vergessen: Ihre Gärtner haben jetzt knospige Pflanzen im Angebot, falls Sie im Herbst vergessen haben, welche einzupflanzen.

Bert Stankowski

Weisslingen

www.hostako.npage.eu

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