Der SCR Altach nimmt seinen dritten Anlauf

Altach wird in der kommenden Saison seinen dritten Anlauf unternehmen, um in die Bundesliga zurückzukehren. Nachdem der Aufstieg letzte Saison verpasst wurde, bleibt die Zielsetzung unverändert.

Remo Zollinger
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Fussball. Altach hat eine turbulente Zeit hinter sich: Zunächst wurde der Aufstieg im Duell mit der Admira verpasst, danach wurde ebendieser auf juristischem Weg angefochten, während die Transferzeit viele Veränderungen mit sich brachte.

Quartett vom FC Lustenau

Mit Unverdorben, Koch, Schütz, Cabrera, Brenes, Simma, Yeray, Pusic und Suppan verliert Altach fast eine ganze Mannschaft – zu den Leistungsträgern zählen aber nur die ersten. Den neun Abgängen stehen acht Zuzüge gegenüber, von denen sich Altach einiges erhofft. Gleich vier Spieler wurden vom FCL verpflichtet. Die Wechsel von Verteidiger Schösswendter und Mittelfeldspieler Erbek sind schon länger bekannt. Nun hat Altach mit U21-Nationalspieler Daniel Schöpf und Torgarant Patrick Seeger (18 Tore in der letzten Saison) weitere zwei Blau-Weisse verpflichtet. Mit Petr Vorisek kehrt zudem ein Spieler nach Altach zurück, der auf dem Schnabelholz der Bundesliga zu überzeugen wusste. Die Defensive wird mit Hannes Eder verstärkt, der Haudegen spielte in der Bundesliga bei Rapid Wien und Wacker Innsbruck. Überdies wechseln Philipp Hörmann von Sturm Graz II und Christoph Domig vom eigenen Nachwuchs in die erste Mannschaft.

Erneut ein Duell erwartet

Um den Aufstieg wird erneut ein Duell erwartet. Absteiger LASK und Altach werden diesen wohl unter sich ausmachen – wenngleich auch die Austria Lustenau den Rückstand zum Spitzenduo verkleinern will und WAC/St. Andrä ebenfalls grosszügig aufgerüstet hat. Altach ist es vorbehalten, die kommende Saison zu eröffnen – am Montag 11. Juli treffen die Schwarz-Weissen im ersten Saisonspiel auf die Vienna. Nach dem darauf folgenden Auswärtsspiel in Hartberg folgen zwei Knüller: Zuerst das Heimderby gegen die Austria Lustenau, danach das Auswärtsspiel beim LASK. Noch immer nicht abgeschlossen ist die Causa Admira. Altach fühlt sich benachteiligt, da die Bundesliga in ihren Augen die Finanzen der Admira in der letzten Saison nicht genügend überprüft hat, was zu Unregelmässigkeiten führte. Obwohl die Admira mit einem fünfstelligen Geldbetrag gebüsst wird, gibt sich Altach damit nicht zufrieden, der SCRA will den Fall weiterziehen.