Der SC Rheintal kann nicht überzeugen

Mit einer schwachen Leistung vergibt der SC Rheintal drei Punkte an die Gäste vom EHC Lenzerheide-Valbella. Das Zwischenresultat vom ersten Drittel blieb bis zum Schluss 1:3 (1:3; 0:0; 0:0).

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Die Leistung der Luchse war am Samstag keineswegs befriedigend. (Bild: pd)

Die Leistung der Luchse war am Samstag keineswegs befriedigend. (Bild: pd)

EISHOCKEY. Bereits nach 50 Sekunden erbot sich den Rheintalern die erste Chance durch Breitenmoser, er vergab jedoch. Als die Bündner das erste Mal im Rheintaler Drittel auftauchten, konnte SCR-Keeper Marti sich auszeichnen und eine verfrühte Führung der Gäste verhindern. In der fünften Minute standen die Gastgeber chaotisch in der eigenen Zone. Die Zuordnung stimmte nicht, und Ehinger (D.) erzielte den ersten Treffer für den EHC Lenzerheide-Valbella.

Schlafende Luchse

In der neunten Minute schliefen die Luchse erneut, das 2:0 durch Ehinger (J.) war somit nicht weiter verwunderlich. Es war klar, die Leistung der Rheintaler musste noch um einiges gesteigert werden. Das geschah nicht – viel eher schienen sie noch tiefer in den Winterschlaf zu fallen.

Als es dann in der 13. noch eine Strafe gab und die Gäste in Überzahl spielen konnten, war das 3:0 keine Überraschung. Auch das erste Rheintaler Powerplay vermochte nichts am Spielstand zu ändern. Plötzlich, in der 19. Minute, ging ein Notschuss dann doch noch ins Netz, und Bürki erzielte das einzige Tor für den SCR in dieser Partie.

Zu viele Fehler

Im zweiten Drittel hatten die Rheintaler etwas mehr Chancen, die sie aber nicht verwerten konnten. In der 24. schoss Schlegel aus der Drehung, die Scheibe ging aber am Tor vorbei. In der 28. gab es dann erneut ein Powerplay für die Rheintaler. Moser kam auf das Zuspiel von Strebel zum Abschluss, aber auch hier ging die Scheibe nicht ins Tor. Das Überzahlspiel war geprägt von individuellen Fehlern und Unübersichtlichkeit.

Vergebene Chancen

Als sich dann Koch während des Rheintaler Powerplays aus der eigenen Zone befreien konnte und alleine auf Marti zusteuerte, raufte man sich die Haare: Der Bündner Stürmer vergab seine Chance. Es folgten innert kürzester Zeit zwei Strafen für die Luchse. Während der doppelten Unterzahl wurde es einige Male gefährlich vor dem Rheintaler Gehäuse, Keeper Marti konnte den vierten Treffer durch die «Heidener» jedoch verhindern. Der Torhüter schien der einzige SCR-Spieler zu sein, der in dieser Partie seine Leistung abrufen konnte.

Das letzte Drittel schien nicht besser zu werden als die vorangehenden. Da sah sich Coach Nater in der 44. gezwungen, sein Time-out zu nehmen. Es folgte ein weiteres Powerplay für den SCR, und Holenstein konnte sich schön freispielen, aber auch er vergab seine Chance, wie Moser wenig später. In der 49. konnte sich Marti ein weiteres Mal auszeichnen, denn er parierte einen Angriff seitens der Bündner, nachdem ihn seine Vordermänner im Stich gelassen hatten. In der 57. vergab auch Breitenmoser. Zwei Minuten vor Spielende nahm Nater Marti aus dem Tor und versuchte mit sechs Spielern zu punkten. Doch ein Bündner konnte sich lösen und auf das leere Tor stürmen. Er wurde aber ein wenig bedrängt und traf nur den Pfosten des verlassenen Gehäuses. Der SCR schoss weiter aufs Tor, aber es sollte nicht sein. Die drei Punkte gingen an die Gäste. (lb, tb)