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«Der Rucksack ist voll»

An der Konferenz der Sektion Rorschach des kantonalen Lehrerverbandes (KLV) waren auch kritische Worte zu hören. Im Dezember ist eine Vollversammlung des KLV geplant.

REGION. Über 120 Lehrkräfte wurden am Dienstag in der Oberstufe Goldach vom Schülerinnenchor empfangen, der seine musikalischen Talente in vielfältiger Art zum Besten gab. Andreas Gehrig, Schulratspräsident, hiess die Lehrkräfte in Goldach herzlich willkommen. Die Schule biete eine Fülle an zeitgemässen Angeboten in allen Stufen, wie Förderzentrum, Kleinklassen, Deutsch für Fremdsprachige und eine renommierte Musikschule. Als Gäste wurden ebenfalls der Schulleiter der OS und Ursula Meyer sowie Hansjörg Bauer vom Kantonalvorstand begrüsst.

Versammlung geplant

Der KLV toleriere keine zusätzliche Belastung der Lehrpersonen. Ein neuer Berufsauftrag mache nur Sinn, wenn das Unterrichtspensum um eine Lektion gesenkt werde. Am 12. Dezember ruft der KLV zu einer Vollversammlung in der Olma-Halle auf. Das Sonderpädagogik-Konzept werde wegen der unzureichenden Rahmenbedingung zurückgewiesen. Meyer bedauert, dass das Projekt Basisstufe nach langer Projektphase abgebrochen wurde und auch keine fakultative Einführung möglich ist. Die Revision der Pensionskasse beinhalte noch einige Knackpunkte wie die technischen Grundlagen oder der Primatwechsel. Die KLV-Delegierte spricht allen Teilnehmenden ihren Dank im Namen des Vorstands aus.

Sektionspräsident Jean-Pierre Landolt eröffnet anschliessend die Hauptversammlung im Gedenken an Werner Indermaur und Reinhard Egger. Rückblickend aufs Vereinsjahr erinnerten einige Bilder an den Sektionsausflug ins Kornhaus Rorschach, mit anschliessender Knusperlifahrt auf dem Bodensee.

Vollgestopft

«Der Rucksack ist voll», mahnte Landolt in seinem Jahresbericht. Der Schulsack sei in den beiden letzten Jahrzehnten vollgestopft worden mit Blockzeiten, geleiteter Schule, Qualitätsentwicklung, Integration, Frühenglisch, Zeugnissen im Kindergarten, intensiver Elternarbeit, einer Informationsflut durch elektronische Vernetzung und vielen schulinternen Reglementen.

Die Schule habe sich zu einem Papiertiger entwickelt, in dem Lehrkräfte kaum mehr Zeit fänden, die Qualität zu steigern. Trotz aller Widerwärtigkeiten gebe es viele Kolleginnen und Kollegen, die mit viel Enthusiasmus unterrichten, sich für Projekte einsetzen und die modernen Infrastrukturen der Schulhäuser und Kreativität im Lehrberuf zu schätzen wissen. Sie möchten alle vor allem nur eines: unterrichten!

Am Schluss der Konferenz wurden die Lehrpersonen von der Gemeinde Goldach zu einem von Schülern liebevoll hergerichteten, bunten, reichhaltigen Apéro eingeladen. (jpl)

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