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Der letzte Akt: Ein neuer, gedeckter Bushof

Als letzter Teil der Zentrumsgestaltung soll der Bahnhofplatz neu gestaltet werden. Über das Vorprojekt mit Gesamtkosten in Höhe von 1,9 Mio. Franken kann die Bürgerschaft am 10. Juni abstimmen.

Der Kiesplatz an der Westseite des Bahnhofs wartet förmlich auf eine sinngebende Umgestaltung: grosse Freifläche und ein kleines, fast verloren wirkendes Bushäuschen. Dass der Bahnhof St. Margrethen ein eng getaktetes Bahnangebot mit EC-, IC- und Rex-Halt bietet, mag kaum glauben, wer als Reisender vor dem Bahnhof steht. Die Aufenthaltsqualität wird in einem von der Gemeinde in Auftrag gegebenen Gutachten denn auch als verbesserungswürdig eingestuft. Auch eine der Bedeutung des Bahnhofs entsprechende Infrastruktur für andere Verkehrsträger (Velo, Bus, Taxi) und für Fussgänger fehle.

Gemeindepräsident Reto Friedauer erläuterte am Orientierungsanlass das Vorprojekt Bahnhofplatz, das nebst einem zweispurigen, gedeckten Bushalteplatz eine Verlängerung des Perrondaches des SBB-Gleises bis zu den (neu zu errichtenden) Veloständern vorsieht. Zudem soll eine vandalensichere WC-Anlage erstellt, die Beleuchtung verbessert und der gesamte Vorplatz «ansprechend» gestaltet werden.

Die veranschlagten Gesamtkosten belaufen sich auf 1,9 Mio. Franken (inkl. MwSt.) mit einer Kostengenauigkeit von +/-15 Prozent. Auf die Verkehrsinfrastruktur entfallen 1,47 Mio. Franken. Per 31. Dezember 2017 besteht hierfür eine Vorfinanzierung von 0,7 Mio. Franken. Bereits eingerechnet sind SBB-Beiträge in Höhe von 80000 Franken (50 Prozent)für die WC-Anlage und die neuen Veloabstellplätze. Zu erwarten, aber noch nicht verbindlich zugesichert, ist ein Kantonsbeitrag von 300000 Franken für den Bushof. Vorbehaltlich der Annahme an der Urne resultiert der Gemeinde aus den In-frastrukturinvestitionen über 30 Jahre hinweg eine jährliche Kapitallast in Höhe von 42300 Franken. Die zukünftige Gestaltung des Bereichs ausserhalb der Bahn-/Busverkehrsflächen geht mit rund 430000 Franken zu Lasten des bereits erteilten Kredits zur Zentrumsgestaltung. Auf 35 Jahre abgeschrieben wären das 17 200 Franken pro Jahr.

Fällt der Bürgerentscheid am 10. Juni positiv aus, soll das Projekt bis Herbst 2019 umgesetzt werden. Im grenzüberschreitenden Agglomerationsprogramm kommt nebst Heerbrugg auch den Bahnhöfen in Altstätten und St. Margrethen eine zentrale Bedeutung vor allem als Schnittstelle Bahn/Bus zu. Guido Rohner liess in seiner Wortmeldung kaum ein gutes Haar am Vorprojekt: Er sprach sich nicht nur gegen die (Beton-) Gestaltung aus, sondern plädierte dafür, vorderhand abzuwarten und dadurch vor allem eines zu gewährleisten: Geld zu sparen. (acp)

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