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Im Mittelrheintal wird der Laptop zum Tonstudio

Im Workshop «Ein Tag als Musikproduzent» von FerienSpass Mittelrheintal lernten Primarschüler die Geheimnisse der Musikproduktion kennen. Sie stellten Instrumente, Stimmen und Melodie zu einem Song zusammen.
Susi Miara
Arbeiten wie Musikprofis. Dazu brauchte es einen Laptop und die passende Software. (Bild: Susi Miara)

Arbeiten wie Musikprofis. Dazu brauchte es einen Laptop und die passende Software. (Bild: Susi Miara)

Jedes Jahr organisiert das FerienSpass-Team Mittelrheintal ein abwechslungsreiches und interessantes Frühlingsferien-Programm. Dieses Jahr umfasste das Angebot 120 verschiedene Kurse, Workshops, aber auch spannende Abenteuer. 700 Kinder aus den Gemeinden Diepoldsau, Widnau, Balgach, Berneck, Au und Heerbrugg machten mit. Erstmals im Programm war der Workshop «Ein Tag als Musikproduzent». «Dieser Kurs war sofort ausgebucht», sagte Ursi Bücheler, Medienverantwortliche beim FerienSpass. 13 Mittelstufenschüler und zwei -schülerinnen versuchten sich einen Tag lang als Musikproduzenten.

Der Regisseur für Musikaufnahmen

Musikproduzent und Tontechniker Reto Knaus von der «Tonzelle» führte die Teilnehmer Schritt für Schritt in die Arbeit eines Produzenten ein. Er erklärte: «Der Musikproduzent leitet Musik-Aufnahmen etwa so wie ein Regisseur beim Film.» Nicht selten schreibe der Produzent auch die komplette Melodie und den ganzen Text für ein Lied. Genau das versuchten auch die Workshopteilnehmer. Vorher lernten sie die einzelnen Bestandteile eines Tonstudios kennen, aktiv zuzuhören und mit Schallwellen zu arbeiten. Am Nachmittag wurde dann Musik geschrieben. Mit der vorgefertigten Software wurden Musikbausteine (Loops) programmiert. Die Schüler mischten verschiedene Musikspuren zu einem Stereomix zusammen, veränderten die Lautstärke, entschieden, welche Instrumente sie einsetzen möchten und legten verschiedene Effekte auf die Spuren. Dann kam noch der letzte Schliff. Instrumente, Melodie, Text, Refrain mit Schlussmelodie so zu programmieren, dass es Spass macht, zuzuhören. «Der Bogen muss stimmen, damit es für den Zuhörer spannend wird», erklärte Reto Knaus. Die fertigen Tracks wurden schliesslich auf eine CD gebrannt.

«Auch ohne Grundkenntnisse ist hier einiges möglich», sagte Reto Knaus. «Vielleicht kann ich den einen oder anderen dazu animieren, zu Hause anstatt zu gamen zukünftig Musik zu machen.»

Angelina Bitterli aus Widnau gefiel es, die verschiedenen Beats auszuprobieren. Bass, Gitarre, Schlagzeug und Stimmen zu einem Ganzen zu formen, machte Spass. Levi Cabello aus Heerbrugg möchte auch zu Hause mit eigenen Musikproduktionen weitermachen. «Das wollte ich schon immer machen», sagt er. Mit der richtigen Software wisse er jetzt, wie es geht.

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