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Der Kultur-Winzer

Die Gemeinde ernannte Beda Germann zum Bernecker des Jahres. Präsident Bruno Seelos verglich den seit Jahrzehnten engagierten Tausendsassa mit einem Winzer.
Remo Zollinger
Sichtlich berührt: Beda Germann wurde am Mittwochabend der Titel des Berneckers des Jahres verliehen. (Bild: Remo Zollinger)

Sichtlich berührt: Beda Germann wurde am Mittwochabend der Titel des Berneckers des Jahres verliehen. (Bild: Remo Zollinger)

«Erlaube mir den Vergleich mit einem Winzer, dem es jedes Jahr gelingt, aus den verschiedenen Trauben uns mit hervorragenden Weinen zu beglücken und immer wieder zu überraschen», sagte Bruno Seelos bei der Ehrung Beda Germanns. Als Dank für sein Engagement erhielt Germann nebst viel Applaus und dem Titel des Berneckers des Jahres dann auch eine Magnumflasche Bernecker Wein.

Der Vergleich ist gar nicht so weit hergeholt. Den Geehrten zeichnet eine grosse Hingabe zu allem, was er in Angriff nimmt, aus. Und das ist ziemlich viel. Vor allem kulturell, aber auch gesellschaftlich und politisch hat Germann in den letzten vier Jahrzehnten Zeit und Herzblut investiert – und damit viel bewegt.

Jahrzehntelang im Dienst des Bernecker Dorflebens

«Beda Germann bescherte und beschert unser Dorf und das ganze Rheintal mit vielen Perlen kultureller und gesellschaftlicher Art», sagte Bruno Seelos. In seiner Laudatio erwähnte er die Meilensteine auf Germanns Werdegang – und schloss mit der Hoffnung, auch wirklich an alles gedacht zu haben.

Denn Beda Germann ist einer, der die Sachen an die Hand nimmt, der initiiert und dann beharrlich weiterarbeitet. Das begann in den 70er-Jahren als Vorstandsmitglied des Gemein­nützigen- und Verkehrsvereins. In dieser Rolle war er beteiligt an der Organisation von Torkelfest, Bundesfeier und Kilbi. «Die Kilbi in der heutigen Form hat er mit aus der Taufe gehoben», sagte Bruno Seelos. Berneck führt eine der grössten und schönsten Kilbis des Tals durch, was grossteils Germanns Verdienst ist. 1981 folgte die Gründung des Kulturforums Berneck, um das es erst wieder ein wenig ruhiger wurde, als Germann 1992 in den Gemeinderat gewählt wurde, in dem er acht Jahre blieb.

Das Kulturforum gibt es immer noch, jährlich führt es im Januar die bekannten Kammerkonzerte durch. Im Lauf der Jahre folgten immer mehr Veranstaltungen, ehe sich das Forum 2007 in einen Verein umwandelte. Als kulturellen Höhepunkt des Schaffens bezeichnete Seelos die Bernecker Maiblüten, die alle zwei Jahre viele Interessierte aus dem ganzen Rheintal ins Weindorf locken.

Nicht nur kulturell, auch politisch aktiv

Beda Germann ist ein Tausendsassa. Er initiierte 2003 den Verein Vinum Berneck und singt seit 1977 im katholischen Kirchenchor. Das ist aber immer noch nicht alles: Er war auch Vermittler-Stellvertreter, acht Jahre Gemeinderat und dann von 2000 bis 2008 im Vorstand und Präsident der CVP-Ortspartei.

Beda Germann nahm die Ehrung sichtlich berührt entgegen, während die Berneckerinnen und Bernecker den Moment mit viel Applaus begleiteten.

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