Der katholische Kirchenchor feiert 120 Jahre

Au. Im Rahmen des 120-Jahr-Jubiläums lud der katholische Kirchenchor Au die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohn- und Beschäftigungsheime Jung Rhy, Union und Wyden zu einem Singnachmittag ein.

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Au. Im Rahmen des 120-Jahr-Jubiläums lud der katholische Kirchenchor Au die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohn- und Beschäftigungsheime Jung Rhy, Union und Wyden zu einem Singnachmittag ein.

Am Samstag, 13. März, war es dann so weit. Über 40 erwartungsvolle junge und ältere Bewohnerinnen und Bewohner trafen gegen 14 Uhr mit ihren Begleitpersonen im Pfarrheim ein.

Nach einer kurzen Begrüssung durch Präsident Fredi Zoller setzten wir uns im Kreis zusammen, und schon wurden die Gesangsbüchlein verteilt und mit musikalischer Begleitung von Wilfried Rohner kräftig gesungen. Als er zur Polonaise anstimmte, machten alle, die nicht im Rollstuhl sassen, begeistert mit. Da Singen und Tanzen bekanntlich Hunger und Durst geben, wurden Getränke und Kuchen, später noch Würstli serviert. Die Kosten für die Verpflegung übernahm grosszügigerweise die Ortsgemeinde Au.

Besten Dank. Zum «Sierra Madre» wurde abgedunkelt, und es wurden Leuchtstäbe verteilt, die alle mit grosser Begeisterung schwenkten. Gegen 18 Uhr war der beidseitig bereichernde Nachmittag zu Ende.

Als Abschluss wurden noch letzte gewünschte Lieder gesungen. Mit strahlenden Augen verabschiedeten sich unsere Gäste, mit dem Wunsch auf eine baldige Wiederholung dieses Nachmittags.

Voranzeige: Der Cäcilientag am 25. April findet aus gegebenem Anlass in der katholischen Kirche in Au statt. Mehrere Chöre aus dem Rheintal singen die «Toggenburger Messe» von Peter Roth. (VZ)

Gisela Schegg: Die Gottesdienste – feierlich gestaltet mit dem Kirchenchor – erbauen und berühren mich. Die Chormusik liebe ich sehr, sie tut meiner Seele gut. Orchestermessen an kirchlichen Festtagen sind für mich ein absoluter Höhepunkt. Das «Halleluja» von Händel finde ich grossartig.

Seit meiner Jugendzeit gefallen mir Messen, bei denen das Volk mitsingen kann wie beispielsweise die Schubert-Messe. Lebhaft vorgetragene rhythmische Gospels finde ich wunderbar, ich würde sie gerne öfter hören. Dem Chor wünsche ich Zuwachs von jugendlichen Stimmen und noch viele erhebende Auftritte zur Ehre Gottes wie die am letzten Patrozinium.

Urs Eugster: Der Kirchenchor ist ein wichtiger Faktor im Leben der Pfarrei, eine Bereicherung der Festgottesdienste. Am besten gefallen mir die Orchestermessen. Eine solche Messe ist für mich ein absoluter Höhepunkt an einem kirchlichen Festtag. Die Mitternachts-Mette mit feierlichen Liedern fürs Volk geniesse ich sehr. Mich – als Präsident der Kirchgemeinde – freut es, dass die Zusammenarbeit mit dem Chor so gut funktioniert. Gerne heisse ich jeweils die Chöre des rheintalischen Cäcilien-Verbandes willkommen.

Die Akustik unserer Kirche eignet sich hervorragend für eine solche Fülle von Stimmen. Für die Zukunft wünsche ich dem Chor Zuwachs von neuen, jungen Sängerinnen und Sängern.

Benno Zürn: Etwas Grosses würde fehlen, gäbe es den Kirchenchor nicht, trägt er doch zur festlichen Gestaltung der Gottesdienste bei. Die Orchestermessen finde ich etwas ganz Spezielles. Daher besuche ich diese Messen sehr gerne. Das vielseitige Können des Chores beeindruckt mich. Der Rhythmus der musikalischen Mitgestaltung der Gottesdienste gefällt mir.

Vom Chor wünsche ich mir, dass er weitermacht wie bisher und zur Ehre Gottes singt.

Zehn Blauring-Leiterinnen: Rhythmische Gospels, vom Kirchenchor vorgetragen, begeistern uns. Die Messen, vom Kirchenchor mitgestaltet, besonders die mit Orchester, finden wir grossartig. Die festliche Stimmung schätzen wir sehr.

Wir sind noch zu jung für den Kirchenchor, aber wir können uns vorstellen, zuerst im Familienchor mitzuwirken und später dem Kirchenchor beizutreten. Vom Chor wünschen wir uns öfter Lieder, bei denen wir mitsingen können. Es würde uns auch gefallen, wenn wir vermehrt Gospels hören könnten.

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