Der gemächliche Lauf der Zeit – zu Fuss durch Nepal

Claudia Schmid erzählt in einem Bildervortrag von ihren Eindrücken während eines aussergewöhnlichen Trekkings durch Nepal. Sie hat im Frühjahr 2012 mit einer Gruppe in 35 Tagen Dolpo durchwandert – und dabei eine wahre Zeitreise erlebt.

Drucken
Buddhistisches Kloster im Nordwesten Nepals, einer der abgelegensten Gegenden der Welt. (Bild: pd)

Buddhistisches Kloster im Nordwesten Nepals, einer der abgelegensten Gegenden der Welt. (Bild: pd)

REBSTEIN. Im Nordwesten Nepals gelegen, gehört Dolpo zu den abgeschiedensten Gegenden der Welt, eingeschlossen von gewaltigen Gebirgsketten des Himalaja. Die Region ist fern der Staatsgewalt, weitgehend ohne Strom und moderne Kommunikationsmittel und ohne Anpassungsdruck Indiens oder Chinas. Deshalb ist in Dolpo die ursprüngliche buddhistische Kultur erhalten geblieben.

Claudia Schmid hat im Frühjahr 2012 mit einer Gruppe in 35 Tagen Dolpo durchwandert. Die Zeit scheint hier vor Jahrhunderten stehen geblieben zu sein, und die Bewohner haben wenig Gelegenheit, sich der neuen Zeit anzupassen. Die Gruppe trekkte an der Nordseite des Dhaulagiri-Massivs in grandiosen Berglandschaften Richtung Tibet und Annapurna. In ihrem Bildervortrag am Mittwoch, 14. November, im Heim Oberfeld in Marbach erzählt Claudia Schmid von ihren Eindrücken während dieses aussergewöhnlichen Trekkings. Beginn ist um 19 Uhr.

Zeit ist ein rares Gut und nicht käuflich, und eine Auszeit ist ein Privileg, das sich wenige gönnen. Claudia Schmid von BergFrau, Uster, bereist seit 30 Jahren den Himalaja als Anbieterin von Wanderungen und Trekkingtouren abseits des Massentourismus. Das BergFrau-Trekking Nepal Dolpo verbindet geistiges «Langsamer-Treten» und körperliche Herausforderung mit dem Ziel von Wohlbefinden, Kondition und Zufriedenheit. Vom 19. April bis 25. Mai 2013 dauert die nächste Weitwanderung in der Abgeschiedenheit in eine frühere Zeit. (pd)

www.BergFrau.ch www.heim-oberfeld.ch

Aktuelle Nachrichten