Der FC Rebstein erkämpft sich einen Punkt

FUSSBALL. Rebstein gewinnt auswärts beim FC Ems einen Punkt: Im Bündnerland endete die Partie torlos. Zum Matchwinner wurde Torhüter Matthias Stierli, der in der 75. Minute einen Penalty für die Gäste aus dem Rheintal abwehrte.

Remo Zollinger
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FUSSBALL. Rebstein gewinnt auswärts beim FC Ems einen Punkt: Im Bündnerland endete die Partie torlos. Zum Matchwinner wurde Torhüter Matthias Stierli, der in der 75. Minute einen Penalty für die Gäste aus dem Rheintal abwehrte. Es ist nicht übertrieben, von einer Runde für Rebstein zu sprechen: Nach der bitteren Niederlage vor Wochenfrist gegen Schaan holte Rebstein diesmal einen Punkt – und weil gleichzeitig alle Konkurrenten ihre Spiele verloren, bekommt dieser zusätzlichen Wert. Rebstein liegt neu an zehnter Stelle, einen Punkt vor Rorschach und nur zwei hinter dem siebtplatzierten Schaan – im Abstiegskampf liegen weiter alle eng beieinander, alles ist möglich. Für Rebstein spricht, dass es in der Rückrunde bereits gegen die Teams des Top-Trios spielte und dabei bei einem Torverhältnis von 4:1 fünf Punkte holte. In Ems hätte sich Rebstein aber nicht beklagen können, wenn es zur Halbzeit mit zwei oder drei Toren im Rückstand gelegen wäre. Rebstein hielt so gut es ging dagegen, die flinken Flügelspieler der Emser stellten den FCR vor grösste Herausforderungen. Aber es gab kein Gegentor: Einmal rettete der Pfosten, zweimal war Stierli zur Stelle.

Nach der Pause besser

Auch nach der Pause war Ems die bessere Mannschaft, Rebstein fand nun aber auch besser ins Spiel. So fand Nüesch eine Chance von Halbrechts vor, schoss aber knapp daneben. Auf der anderen Seite wurde ein gefährlicher Schuss im letzten Moment noch abgeblockt, wobei Stierli auf dem falschen Fuss erwischt worden wäre. Eine Viertelstunde vor Schuss dann die beste Emser Chance: Nach einem Foul von Eugster zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Rebstein-Torhüter Stierli blieb im Duell mit dem Emser aber Sieger; er blieb lange stehen und verwirrte damit den Schützen entscheidend.

Beide verpassen Lucky Punch

In der Schlussphase hatten beide Teams gute Chancen auf den Lucky Punch. Die Reihe war dabei zunächst zweimal an Rebstein: Zuerst parierte der Emser Torwart einen Kopfball von Kühnis mirakulös, ehe Schranz nach einem Energieanfall alleine vor dem Torhüter verzog. Auf der Gegenseite war es dann erneut Stierli, der mit einer starken Fussabwehr den Rückstand verhinderte. Kurz später traf Ems auch noch die Latte: «Wir hatten heute einen starken Stierli und sehr, sehr viel Glück», analysierte ein erleichterter Rebstein-Präsident Hansueli Steiner nach dem Spiel wohl nicht zu Unrecht. Nach der ärgerlichen Niederlage gegen Schaan war es für Rebstein wichtig, nicht wieder ein Spiel in der Nachspielzeit zu verlieren. Dieser Punkt ist deshalb nicht nur für die Tabelle wichtig, sondern auch für die Moral im Abstiegskampf. In der nächsten Partie empfängt Rebstein Weesen. In der Hinrunde holte Rebstein gegen diesen Gegner den ersten Punkt in dieser Saison überhaupt – mit einem Penaltytor in der Nachspielzeit.

2. LIGA, GRUPPE 1

Ems – Rebstein 0:0

Vial – 70 Zuschauer.

Rebstein: Stierli; Köppel (79. Nater), Kühnis, Eugster, Müller; Grob, Vasic, Aebersold, Tomasic (42. Nüesch); Lüchinger (71. Schranz), M. Rexhepi.

Gelbe Karten: 9. Aebersold (Reklamieren), 47. Vasic (Foul).

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