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Der Aufwand ist enorm

Über zwei Dutzend Schaugärten sind momentan im Städtli zu sehen. Die beteiligten Gartenbauer haben Arbeitsstunden für Zehntausende Franken darin investiert.
Max Tinner
Schmuck: Die Gartenbauer und Floristen haben die Schaugärten, die im ganzen Städtli verteilt sind, mit viel Liebe gestaltet. Diesen hier findet man in der Marktgasse. (Bild: Max Tinner)

Schmuck: Die Gartenbauer und Floristen haben die Schaugärten, die im ganzen Städtli verteilt sind, mit viel Liebe gestaltet. Diesen hier findet man in der Marktgasse. (Bild: Max Tinner)

ALTSTÄTTEN. Um die 30 Gärten und Gärtli sind momentan an der Altstätter Gartenschau Stadtgarten verteilt im ganzen Städtli zu sehen. Der Aufwand ist enorm, allerdings nur schwierig in Franken und Rappen zu beziffern. Denn nicht alles verbaute Material ist nach der Verwendung «verbraucht». Die Kosten sind denn auch vor allem in der Arbeit gebunden.

Martin Steger von Steger Garten, der die Gartenschau gemeinsam mit «Blumen Judith» Schmidheiny unter dem Patronat der Interessengemeinschaft Einkaufen in Altstätten (Igea) organisiert hat, veranschaulicht es anhand seines eigenen Schaugartens in der Marktgasse: «Nur schon für den Auf- und Abbau entsteht für mich ein personeller Aufwand in Höhe von 20 000 Franken.» Diese Kosten tragen die teilnehmenden Gartenbauer selbst. Allerdings steht den Kosten die Werbewirksamkeit der Gartenschau gegenüber. «Die Besucher sind sehr interessiert», stellt Martin Steger fest, «der Aufwand lohnt sich darum auch.»

Kosten für Geschäfte bescheiden

Nicht nur die Gartenbauer profitieren vom «Stadtgarten», sondern auch die Geschäfte, wenn die Besucher den Rundgang durchs Städtli mit einem Einkauf verbinden. Es wäre darum nicht abwegig, dass sich der eine oder andere Geschäftsinhaber oder Gastronom bei einer nächsten Gartenschau auch ein Gärtli vor seinem Betrieb wünschte. Judith Schmidheiny und Martin Steger würden solche Anfragen freuen. «Jeder, der zusätzlich mitmacht, ist eine Bereicherung», sagen sie. Voraussetzung wäre, dass sich ein interessiertes Geschäft selbst nach einem weiteren Gartenbauer in der Region umsieht, der bereit ist, als Partner am «Stadtgarten» mitzuwirken. Dann entstünden dem Geschäft lediglich Kosten zwischen 1000 und 1500 Franken als Beitrag an die Organisation und für ein Inserat in der «Stadtgarten»-Zeitungsbeilage.

Nicht zu dicht beieinander

Die Organisatoren halten das Potenzial allerdings für nahezu ausgeschöpft. Zu dicht sollten die Schaugärten nicht aneinander platziert sein. «Es würde nicht mehr so gut wirken», sind Schmidheiny und Steger überzeugt. Auch sind manche Standorte ungeeignet, zum Beispiel wo die Durchführung des Wochenmarkts erschwert oder Feuerwehrfahrzeugen die Durchfahrt verunmöglicht würde. Zur Planung der Standorte wird darum frühzeitig Karl Segmüller, der Leiter der Unterhaltsdienste des städtischen Bauamts, als Berater beigezogen.

Die Gartenschau Stadtgarten dauert noch bis 23. April. Heute Samstag können die Besucher sich selbst ein Bild davon machen, wie viel Arbeit in den Schaugärten steckt.

Heute beim Bauen zuschauen

Vielversprechende junge Landschaftsgärtner bauen auf dem Rathausplatz und auf dem Kirchplatz im Rahmen der Ostschweizer Vorausscheidung für ihre Schweizer Berufsmeisterschaft vor den Augen des Publikums zehn je neun Quadratmeter grosse Mustergärten. Gestartet wird um 8 Uhr. Rangverkündigung ist um 17 Uhr. Über Mittag legen sie eine Stunde Pause ein. Den ganzen Tag werden auch zwei Festwirtschaften geführt: von den Lüchinger Tambouren auf dem Frauenhofplatz und von der Guggenmusik Lavaria auf dem Rathausplatz.

Empfehlenswert ist auch die Teilnahme an den Fachvorträgen, die während der ganzen Gartenschau stattfinden, teils auch unter der Woche. Details dazu findet man auf der Homepage der Interessengemeinschaft Einkaufen in Altstätten, Igea.

einkaufen-in-altstaetten.ch

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