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Deponie bald offen

Die Vorbereitungsarbeiten bei der Deponie Feld in Rüthi sind mehrheitlich abgeschlossen. Am Tag der offenen Deponie informierte die Gemeinde zusammen mit der Betreiberin die Bevölkerung über den Betrieb, der Ende April aufgenommen wird.
Ralph Dietsche

RÜTHI. Ende April sollen die ersten Lastwagen mit sauberem Aushubmaterial bei der Deponie Feld in Rüthi vorfahren. Vor dem eigentlichen Betriebsstart luden am Samstag die Betreiberin Robert König AG und die Gemeinde Rüthi die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Deponie ein. Der Aufmarsch an interessierten Bürgerinnen und Bürgern war unerwartet gross.

Die Möglichkeit, sich über den Betriebsablauf und die Wiederherstellung der ursprünglichen Topographie im Gebiet Feld beim Dorfausgang Rüthi zu informieren, wurde rege genutzt. Gemeindepräsident Thomas Ammann nutzte den Anlass, um dem Deponiebetreiber Peter Dietsche von der Robert König AG den Boden symbolisch treuhänderisch zu übergeben. Während voraussichtlich fünf Jahren wird die Deponie Feld in Rüthi betrieben. Diese Annahme der Betriebsdauer beruht auf der heute angenommenen Menge, die täglich verarbeitet werden kann. «Die Betriebsdauer ist in erster Linie vom Setzungsverhalten des angelieferten Materials, respektive dem Rhythmus der Aufschüttung abhängig», erklärt Peter Dietsche. Dieser Rhythmus wird vom Geologen vorgegeben.

Grosses Bedürfnis

Nötig wurde eine zusätzliche Deponie wegen der regen Bautätigkeit in der Region. «Die anfallenden Mengen haben sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht», weiss Peter Dietsche.

Er betreibt neben der Deponie Feld in Rüthi auch die Deponie Unterkobel in Oberriet, über die die Anlieferungen zum neuen Standort koordiniert werden: «Die Deponie Feld ist nur nach telefonischer Anmeldung offen.» Die nun bald in Betrieb gehende Deponie in Rüthi bietet Platz für rund 200 000 m³ saubere Erde. Da der grösste Teil der Deponie auf öffentlichem Boden liegt, profitieren die Rüthnerinnen und Rüthner finanziell von den Abgaben des Deponiebetreibers an die Politische Gemeinde Rüthi. Gemeindepräsident Thomas Ammann unterliess es nicht, allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit zu danken: «Die Deponie Feld kann nur dank den konstruktiven Gesprächen des involvierten Grundeigentümers Roger Ruppanner, des Pächters Michael Heeb, den künftigen Betreibern von der Robert König AG und den Amtsstellen des Baudepartements des Kantons St. Gallen sowie dem Wohlwollen der Rüthner Bevölkerung betrieben werden.»

Baumaschinen als Attraktion

Während sich die Erwachsenen hauptsächlich für den Betrieb der Deponie interessierten, nutzten die jüngsten Besucher die Möglichkeit, einen Bagger, Bulldozer oder eine Walze zu besteigen und sich wie ein Maschinenführer zu fühlen. Ein Kindheitstraum, der dank des Tages der offenen Deponie für zahlreiche Buben und Mädchen in Erfüllung ging. Anschliessend an die Besichtigung lud die Robert König AG die Besucher zu einem Imbiss ein und förderte so die Pflege der Gemeinschaft. Bedient wurden die Gäste von Angestellten und Lernenden der Gemeinde Rüthi. Der Inbetriebnahme der Deponie Feld – gegen die übrigens keine einzige Einsprache einging – steht somit nichts im Weg. Einzig die Anfahrtsrampe auf die Brückenwaage und die Reifenwaschanlage für die Lastwagen müssen in den nächsten Wochen noch installiert werden.

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