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Den Weg in die Zukunft geebnet

Anlässlich der 19. GV der Alpha Rheintal Bank stimmten die 1200 Teilnehmer allen Anträgen des Verwaltungsrates zu. Angenommen wurden eine Kapitalerhöhung sowie die revidierten Statuten.
Max Pflüger
Verwaltungsratspräsident Thomas Gerosa führe 1200 Aktionäre durch die 19. GV der Alpha Rheintal Bank AG. (Bilder: Max Pflüger)

Verwaltungsratspräsident Thomas Gerosa führe 1200 Aktionäre durch die 19. GV der Alpha Rheintal Bank AG. (Bilder: Max Pflüger)

In ihren Rückblicken auf das abgelaufene Geschäftsjahr erwähnten Verwaltungsratspräsident Thomas Gerosa und der Vorsitzende der Geschäftsleitung Stefan Frei vor allem die digitale Herausforderung sowie die erfolgreiche Fusion mit der im Februar 2018 gekauften Volksbank St. Margrethen. Die Mitarbeiter und der Kundenstamm konnten gut integriert werden, die Anpassung der Abläufe fand statt und der geschäftliche Erfolg der Akquisition stellte sich bald ein.

Stefan Frei wurde in den Verwaltungsrat gewählt.

Stefan Frei wurde in den Verwaltungsrat gewählt.

Fusion erfolgreich vollzogen

Mit dem Kauf der Volksbank konnte die Alpha Rheintal Bank ihre Position in der Region stärken und gezielt Richtung Unterrheintal – Bodensee ausbauen. Trotz den mit der Fusion gestiegenen Personal- und Sachaufwendungen wurde gegenüber dem Vorjahr (7'763'000 Franken) ein höherer Jahresgewinn von 8'262'000 Franken erzielt.

Thomas Gerosa sieht vier Säulen, auf denen sich der Erfolg der Bank begründet: Die Aktionäre und treuen Kunden, die der Bank ihr Vertrauen schenken. Dann das wirtschaftliche Umfeld, der attraktive und wachsende Wirtschaftsraum Rheintal und seine gewichtige Exportindustrie. Schliesslich die zielgerichtete Strategie der Bankführung sowie die Mitarbeitenden, welche die vorgegebene Strategie Tag für Tag leben und umsetzen. Um den eingeschlagenen Weg in die Zukunft erfolgreich weiter zu verfolgen, beantragte der Verwaltungsrat dem Aktionariat eine Erhöhung des Aktienkapitals sowie eine Erneuerung, Anpassung und Modernisierung der Statuten (vgl. Kasten). Beide Anträge wurden mit kurzen Diskussionen grossmehrheitlich angenommen.

Werner Graf war einer der Aktionäre, die das Wort ergriffen.

Werner Graf war einer der Aktionäre, die das Wort ergriffen.

Stefan Frei wechselt in den Verwaltungsrat

Mit der GV 2019 lief die dreijährige Amtsdauer der Verwaltungsräte aus. Es lagen keine Demissionen vor. Als Präsident stellte sich noch einmal für ein Jahr Thomas Gerosa zur Verfügung und wurde mit Applaus von den Aktionären im Amt bestätigt.

Mit seinem Einsatz will er das Wartejahr überbrücken, bis sein designierter Nachfolger Stefan Frei an der GV 2020 übernehmen kann. Stefan Frei, bisher Vorsitzender der Geschäftsleitung, hat seine Aufgabe per 1. März an Reto Monsch übergeben und wurde nun von der GV einstimmig als Verwaltungsrat gewählt. Da gemäss Weisungen der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht Finma der Vorsitzende der Geschäftsleitung nicht unmittelbar ins Verwaltungsratspräsidium wechseln darf, nutzt Stefan Frei das Wartejahr zur Einarbeitung in den Aufgabenbereich des Verwaltungsrates.

Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden die übrigen sechs Mitglieder des Verwaltungsrates: Nicola Eichmann, Marco Kluser, Michael Schöbi, Christina Schönenberger, Christian Sieber und Jürg Spiess.

Die Eigenmittel stärken

Die GV beschloss auf Antrag des Verwaltungsrates das Aktienkapital von 17'700'000 Franken um 3'540'000 Franken auf 21'240'000 Franken zu erhöhen. Ausgegeben werden 70'800 neue Namensaktien im Nennwert von 50 Franken. Für bisherige Aktionäre wird die Möglichkeit geboten, ihren Beteiligungsanteil zu halten oder allenfalls auszubauen. Interessierten Kreisen wird aber auch die Chance geboten, neue Beteiligungen zu erwerben. Eine solide Eigenmittelsituation ist für die Alpha Rheintal Bank wichtig. Sie will mit der Kapitalerhöhung die hohen Eigenmittelanforderungen für Banken vorausschauend und zielgerichtet festlegen, um ihre Unabhängigkeit langfristig zu wahren. Die Kapitalerhöhung bedingte eine Anpassung der entsprechenden Zahlen in den Statuten. Dies nahm der Verwaltungsrat zum Anlass, die alten Statuten allgemein neuen Gegebenheiten anzupassen, wie sie sich zum Beispiel auch durch den Kauf der Volksbank ergeben haben. (mp)

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