Den Verein Insieme braucht es weiter

An der Hauptversammlung des Vereins Insieme Rheintal wurde die grosse Bedeutung des Mittuns zur Integration von Menschen mit einer Behinderung in die Gesellschaft hervorgehoben.

Rösli Zeller
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Setzen sich für die Integration Behinderter in die Gesellschaft ein, von links: Bernhard Lippuner, Präsident von Insieme Ostschweiz, der zurückgetretene Revisor Marcel Gächter, Oberriet, sowie der neu gewählte Revisor Jonny Hutter und Präsident Peter Züst, beide aus Diepoldsau. (Bild: Rösli Zeller)

Setzen sich für die Integration Behinderter in die Gesellschaft ein, von links: Bernhard Lippuner, Präsident von Insieme Ostschweiz, der zurückgetretene Revisor Marcel Gächter, Oberriet, sowie der neu gewählte Revisor Jonny Hutter und Präsident Peter Züst, beide aus Diepoldsau. (Bild: Rösli Zeller)

MARBACH. Wie bedeutungsvoll das Engagement zugunsten von Menschen mit einer Behinderung ist, zeigte Präsident Peter Züst in seinem Jahresrückblick auf. Bernhard Lippuner, Präsident von Insieme Ostschweiz, der sich als Gast eingefunden hatte, erinnerte daran, dass mit ersten Schritten bereits etwas erreicht werden kann. Ein erster Schritt sei mit der Unterschriftensammlung zur Initiative «Ergänzungsleistungen» gemacht worden. Vieles müsse aber noch getan werden, damit die Abstimmung im Juni auch gewonnen werden könne, appellierte er an die 58 Vereinsmitglieder und Gäste.

Ferienlager hoch im Kurs

Vor dem geschäftlichen Teil wurde aus der «Kronen»-Küche ein Essen serviert. Präsident Züst hiess verschiedene Gäste aus befreundeten Institutionen besonders willkommen. Wie begehrt die Ferienlager für Kinder auf dem Grabserberg und der Ferienkurs in Savognin sind, wurde aus Peter Züsts Ausführungen während seiner Präsentation ersichtlich. Auch der Insieme-Sporttag in Altstätten mit über 160 Teilnehmenden war ein Riesenerfolg.

«Dieser Sporttag und die Begegnung von Konfirmanden der Evangelischen Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau-Kriessern mit Behinderten sind ein gelebtes Stück Integration», freute sich Peter Züst.

Die regelmässigen Treffen der Freizeitgruppen in Altstätten und Heerbrugg, die einzigartige Tanznacht und die mittlerweile über die Region hinaus bekannte Gesangsgruppe SunSingers sind Teil der Aktivitäten und ein Stück des Wegs zur Integration. Diese Angebote hätten nach wie vor einen hohen Stellenwert für Menschen mit und ohne Behinderung. Aktiv wolle man zur Integration beitragen.

Das Gegenteil von Integration

Was allerdings in einem Heilbad der Region geschehen sei, sei das pure Gegenteil von Integration, meinte Präsident Züst konsterniert.

Der positive Rechnungsabschluss wurde ohne Wortmeldung genehmigt. Revisor Marcel Gächter demissionierte. Als Nachfolger stellt sich Jonny Hutter aus Diepoldsau zur Verfügung. Peter Züst und Marie-Theres Stieger wurden als Delegierte in die Insieme Ostschweiz gewählt.

Am 26. April findet in der Heilpädagogischen Schule Heerbrugg ein öffentlicher Vortrag zum Thema Erwachsenenschutzrecht mit Rechtsanwalt Hans Frei aus Diepoldsau statt.