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Den «Törgga» erleben

Tradition, Innovation und Vielfalt kommen im Erlebnisfeld Ribeläum vom Gehrenhof zum Ausdruck.
René Jann
Im Beisein zahlreicher Mitglieder und Gäste eröffnete der Verein Rheintaler Ribelmais zum 20-Jahr-Jubiläum das Erlebnismaisfeld Ribeläum. (Bild: René Jann)

Im Beisein zahlreicher Mitglieder und Gäste eröffnete der Verein Rheintaler Ribelmais zum 20-Jahr-Jubiläum das Erlebnismaisfeld Ribeläum. (Bild: René Jann)

Der Verein Rheintaler Ribelmais blickte am Freitagabend auf dem Gehrenhof auf zwanzig Jahre Erfolgsgeschichte zurück. Bevor sich die Vereinsmitglieder und deren Gäste, darunter auch Stadtrat Daniel Schelling, an den Ribelmais-Spezialitäten laben durften, führten Peter Eugster und Sabrina Stockinger durch den innovativen Landwirtschaftsbetrieb. Dabei stellten sie im «Ribel- äum»-Maisfeld 54 verschiedene Maissorten, teils kombiniert mit Kletterbohnen, vor.

Im Mittelpunkt stand aber der Rheintaler Ribelmais, der am 30. April gesteckt wurde. 1999 hatte dessen Saatgut mit der Zertifizierung die geschützte Ursprungsbezeichnung AOP erlangt. Doch damit, so das Gründungsmitglied Peter Eugster, sei das Ziel noch lange nicht erreicht gewesen. Zusammen mit seiner Frau Cornelia hatte er den Gehrenhof vor 16 Jahren übernommen und diesen stetig weiterentwickelt.

Hans Oppliger, ebenfalls ein Pionier der zwanzigjährigen Vereinsgeschichte, gab in einem kurzen Rückblick zu verstehen, dass nebst der Zertifizierung die Förderung, Vermarktung und Produktion eine grosse Rolle spielten.

So sei der Rheintaler Ribelmais inzwischen auch zu einem wichtigen Werbeträger der Region geworden. Nun gelte es, die verschiedensten Produkte als wichtige Kulturgüter zu erhalten. Jährlich durchgeführte Qualitätskontrollen und Marktauftritte im In- und Ausland würden dabei helfen, die Produkte Ribelmais, Maispoularden, die mit Ribelmais gezüchteten Gänse oder das schmackhafte Rheintaler Ribel-Bier noch bekannter zu machen.

Den grössten Kolben ziehen und dann prämieren lassen

In einem im Mai lancierten Wettbewerb verteilte der Verein Saatkörner. Aus diesen kann jedermann selber einmal Ribelmais stecken, und mit dem grössten Maiskolben einen Preis gewinnen. Die Auflösung und Prämierung erfolgt im Oktober.

Informationstafeln im Erlebnismaisfeld zwischen Lüchingen und Marbach geben dem Betrachter Auskunft darüber, wie vielfältig Ribelprodukte in der Ernährung eingesetzt werden. Was noch weniger bekannt sein dürfte, ist, dass Mais zudem ein glutenfreies Produkt ist. Auf Anfrage können im Erlebnismaisfeld an der Kreuzung Zeughausstrasse/Gehrenhof auch Führungen organisiert werden.

Vereinspräsident Rolf Künzler durfte als Ehrengast Frédéric Brand, Leiter des Amts für Landwirtschaft des Kantons Waadt und AOP-Pionier im Bundesamt für Landwirtschaft, begrüssen. Dieser freute sich darüber, dass er 1998 als zweites Produkt der Schweiz eine AOP-Auszeichnung in die Deutschschweiz vergeben durfte. Brand würdigte die Pionierleistung des Vereins Rheintaler Ribelmais und wünschte diesem weiterhin viel Erfolg.

Mehr Bilder zum Jubiläum auf dem Gehrenhof auf rheintaler.ch unter Bilderstrecken.

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