Den Farben Formen geben

Seit Samstag hängen in den Räumen der Klinik am Rosenberg 48 Bilder. Es sind die Werke des Ehepaars Susanna und Remo Passeri aus Heiden.

Monika Egli
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HEIDEN. Es ist schon etwas Besonderes, wenn Einwohner von Heiden in Heiden eine Ausstellung bestreiten. Wenn es sich aber gar um die Ausstellung eines Ehepaars handelt, das darüber hinaus zum ersten Mal öffentlich von seinem Wirken Zeugnis ablegt, ist es ein sehr spezieller Anlass. Entsprechend gross war denn auch der Besucheraufmarsch zur Vernissage am Samstagnachmittag.

Aus dem Innern erarbeitet

«Der Vogel singt nicht, weil er die Antwort weiss – er singt, weil er ein Lied hat»: Dieses chinesische Sprichwort steht auf der Einladung zur Ausstellungseröffnung. Susanna und Remo Passeri drückten damit aus, dass sie «nicht etwas Neues und Besseres zeigen, sondern das, was wir aus unserem Innern erarbeitet haben». Diesen Gedanken nahm auch die Laudatorin, Regula Irniger aus Wolfhalden, auf. Sie, Kunstmalerin und – so steht es auf der Einladung – Lebenskünstlerin, ist mit dem Ehepaar befreundet, ab und zu malen die drei zusammen im Atelier von Regula Irniger. «Die meisten Bilder entstehen aber bei uns zu Hause», wie Remo Passeri erklärte. Während seine Frau schon seit 2009 den Farben Formen gibt, hat sich Remo Passeri erst vor einem Jahr nach seiner Pensionierung diesem Hobby zugewandt. Das Resultat: Abstrakte Werke in Acryl- und Mischtechnik, grossflächig jene von Susanna, kleiner jene von Remo Passeri. Regula Irniger hatte dem Ehepaar einen sehr persönlichen Brief geschrieben, den sie als Laudatorin vorlas. Umrahmt wurde der Anlass vom jungen Violinduo Nina Irniger und Cheyenne Sonderegger.

«Mehr haben wir nicht»

«Wir freuen uns, dass wir hier ausstellen dürfen und so viele Bekannte gekommen sind», bedankte sich Remo Passeri. Die Bilder seien «einfach unser Ausdruck, mehr haben wir nicht». Es ist mehr als ausreichend.

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