Dem Wasser wieder Platz geben: Der Äächelis in Heerbrugg wird mit Baggern bearbeitet

Entlang des Äächelis in Heerbrugg sind zurzeit Bagger am Werk. Sie lichten das verwachsene Bachbett.

Monika von der Linden
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Nachdem der Bagger da war: Der Äächelibach an der Grenze zwischen den Gemeinden Au und Berneck. Bevor der Bagger kommt: Das Bachbett des Äächelis ist stark verwachsen. Der Hinterburgbach, nachdem das Bachbord auf einer Uferseite abgetragen worden ist.
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Nachdem der Bagger da war: Der Äächelibach an der Grenze zwischen den Gemeinden Au und Berneck. Bevor der Bagger kommt: Das Bachbett des Äächelis ist stark verwachsen. Der Hinterburgbach, nachdem das Bachbord auf einer Uferseite abgetragen worden ist.
Nachdem der Bagger da war: Der Äächelibach an der Grenze zwischen den Gemeinden Au und Berneck. Bevor der Bagger kommt: Das Bachbett des Äächelis ist stark verwachsen. Der Hinterburgbach, nachdem das Bachbord auf einer Uferseite abgetragen worden ist.

Nachdem der Bagger da war: Der Äächelibach an der Grenze zwischen den Gemeinden Au und Berneck. Bevor der Bagger kommt: Das Bachbett des Äächelis ist stark verwachsen. Der Hinterburgbach, nachdem das Bachbord auf einer Uferseite abgetragen worden ist.

Bilder: Monika von der Linden

Gut fünf Jahre sind vergangen, seit der Aächelibach in Heerbrugg das letzte Mal ausgebaggert wurde. Inzwischen ist das Bett wieder so stark verwachsen, dass Unterhaltsarbeiten nötig geworden sind. Die Pflanzen im Bett werden entfernt und Ablagerungen auf dem Bord abgetragen. Danach kann mehr Wasser ungehindert ablaufen. Ein Teil der Arbeiten ist bereits erledigt. Sie werden bis Ende Oktober fortgesetzt. Danach beginnt die Winterruhe des Bachs sowie seiner Flora und Fauna. Das verlangt das kantonale Gewässerrecht.

Für den Unterhalt des Buechholzbachs, Hinterburgbachs, Äächelis und Littenbachs ist die Littenbach-Äächeli-Kommission zuständig. Sie setzt sich aus Vertretern der Gemeinden Berneck und Au zusammen. Präsident ist der Auer Gemeinderat Alex Frei. Damit sowohl der Gewässer- als auch der Hochwasserschutz gewahrt sind, hat im Frühling eine Delegation des Kantons eine Ortsbegehung durchgeführt. Die Fachleute haben festgelegt, dass sich die Arbeiten an den vier Bächen über drei Jahre erstrecken. «Zum Beispiel bearbeiten wir jeweils zunächst nur auf einer Seite ein Bachbord», sagt Alex Frei. «Kleintiere können sich auf der anderen Seite in Sicherheit bringen und finden dort einen schützenden und nährenden Lebensraum.»

Die Kosten des ersten Unterhaltsteils betragen mehr als 100000 Franken. Die Gemeinden Berneck und Au teilen sie sich. Berneck finanziert sie über Perimeterbeitrage, in Au sind sie im Budget enthalten. Weiter sind bereits Geschiebesammler geleert worden. Dies geschieht alle zwei Jahre oder bei Bedarf.