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Auf Besuch in Heerbrugg: Dem Erfolgsautor Thomas Meyer begegnen

Der Zürcher Erfolgsautor Thomas Meyer besucht Heerbrugg. Der Bestsellerautor liest aus seinen Romanen.
Thomas Meyer liest am 13. November in der KantiBild: pd

Thomas Meyer liest am 13. November in der KantiBild: pd

Die Rheintalische Gesellschaft für Musik und Literatur (RGML) eröffnet ihre 79. Kultursaison am Mittwoch, 13. November, um 20 Uhr, in der Aula der Kantonsschule Heerbrugg mit der Lesung von Thomas Meyer. Der Zürcher Erfolgsautor wird aus seinem Bestseller «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» sowie aus dessen jüngst erschienen Fortsetzung «Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin» lesen, sich den Fragen des Publikums stellen und seine Bücher signieren. Der Abend ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der RGML und Volkshochschule Rheintal (VHS).

Thomas Meyer wurde 1974 in Zürich geboren. Er wuchs in Mellingen AG und Wädenswil ZH auf und schrieb eine neusprachliche Matura 1994 in Schiers GR. Er studierte an der Uni Zürich drei Semester Rechtswissenschaften, wandte sich dann aber aus Freude an der schöpferischen Tätigkeit der Werbung und der Literatur zu.

2010 nahm Meyer die Arbeit an seinem Debütroman «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» auf. Das Werk, das in einem Gemisch aus Standardsprache und Jiddisch von den Liebesnöten eines jungen Zürcher Juden berichtet, erschien 2012 beim Salis Verlag und wurde ein grosser Erfolg. Wie vor ihm Woody Allen, sein prominenter Geistesverwandter, schöpft Meyer, der selbst einer jüdischen Familie entstammt, beim Erzählen seines Entwicklungsromans, der zugleich eine religiöse Emanzipationsgeschichte ist, aus einem Reservoir von Klischees. Er spitzt sie zu und entwirft mit einiger Chuzpe sein fiktives Porträt des weitgehend den Blicken der Öffentlichkeit entzogenen Milieus orthodoxer Juden in der Zürcher Diaspora. Wenn einem seine Figuren dabei auf angenehme Art nahekommen, so deshalb, weil Meyer bei aller Freude am Karikieren mit Wohlwollen auf sein Personal blickt. Auch die Verfilmung des Romans, 2018, für die Meyer das Drehbuch verfasste, wurde ein Grosserfolg.

Nach seinem zweiten Roman «Rechnung über meine Dukaten», 2014, «Wäre die Einsamkeit nicht so hilfreich, könnte man glatt daran verzweifeln. 144 Einsichten», 2015, und «Trennt euch! Ein Essay über inkompatible Beziehungen und deren wohlverdientes Ende», 2017, liegt seit einigen Wochen die Fortsetzung des Wolkenbruch-Romans vor: «Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit einer Spionin». Deren Handlung greift deutlich über das jüdische Milieu hinaus und nimmt satirisch Gesellschaft und Politik ins Visier: Rassismus, Populismus, digitale Manipulation der öffentlichen Meinung.

Die Abendkasse öffnet um 19.30 Uhr. (pd)

Hinweis www.rgml.ch vhs-rheintal.ch

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