Debakel im letzten Match

FUSSBALL. Rüthi verliert in Appenzell 1:5 (0:3). Trainer Lüchinger spricht von Arbeitsverweigerung. Nach dem 4:1 im Hinspiel legten die Appenzeller noch eins drauf und schickten die Rüthner noch brutaler nach Hause

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FUSSBALL. Rüthi verliert in Appenzell 1:5 (0:3). Trainer Lüchinger spricht von Arbeitsverweigerung. Nach dem 4:1 im Hinspiel legten die Appenzeller noch eins drauf und schickten die Rüthner noch brutaler nach Hause

Der Torreigen begann in der siebten Minute, als Amar Uzunovic den ersten seiner drei Treffer erzielte. Nach neun Minuten hatte Berisha, der zu Montlingen wechselt, eine Chance, die von Goalie Manuel Koller aber vernichtet wurde. Bis zum nächsten Auftritt Uzunovics plätscherte das Spiel dahin, sein Freistosstor aus etwa 30 Metern leitete den Rüthner Untergang ein, zumal Knechtle vor der Pause auf 3:0 erhöhte.

Wer in der zweiten Hälfte ein Aufbäumen der Rüthner erwartete, wurde enttäuscht. Statt des Anschlusstreffers fiel durch Knechtle fünf Minuten nach Wiederbeginn sogar das vierte Tor für Appenzell. Allgäuer sorgte nach 65 Minuten per Kopf zwar noch für das abseitsverdächtige Ehrentor. Das war's dann aber auch.

Björn Schneider verursachte in der 78. Minute in seinem letzten Spiel für Rüthi einen Penalty. Der gefoulte Uzunovic trat selbst an und traf zum 5:1-Endstand für die Innerrhoder.

Die Reaktionen der Trainer fielen dem Resultat entsprechend aus. Appenzells Hubert Stock wurde mit diesem Sieg und 21 Punkten in der Rückrunde der Abschied versüsst, während die Miene von Andreas «Celli» Lüchinger Bände sprach. Bitter enttäuscht sprach der Rüthner Übungsleiter von Arbeitsverweigerung. Mit dem siebten Platz und dem Sturz in die zweite Tabellenhälfte schliesst Rüthi die Saison somit unter allen Erwartungen ab. (mäx)