Das wäre eine Zumutung

Roland Grob, Sachbearbeiter bei galledia in Berneck, Schweizer mit Wohnsitz in Lustenau: «Ich empfinde nur schon das Ansinnen als Zumutung. Ich habe wie alle anderen Grenzgänger einen Arbeitsvertrag mit einem Gehalt in Schweizer Franken. Ich halte ihn ein und erwarte das auch vom Arbeitgeber.

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Roland Grob, Sachbearbeiter bei galledia in Berneck, Schweizer mit Wohnsitz in Lustenau: «Ich empfinde nur schon das Ansinnen als Zumutung. Ich habe wie alle anderen Grenzgänger einen Arbeitsvertrag mit einem Gehalt in Schweizer Franken. Ich halte ihn ein und erwarte das auch vom Arbeitgeber. Wie schon seit 25 Jahren. Als der Wechselkurs bei 1.50 Fr., 1.70, kurz gar bei 1.90 lag, erkundigte sich niemand nach meinem Befinden. Kommt dazu, dass auf meinem Eigenheim eine Hypothek in Schweizer Franken lastet und wir Grenzgänger in Österreich etwa doppelt so hohe Steuern bezahlen als wenn wir in der Schweiz wohnen würden. Wer jetzt versucht, uns gegen die Mitarbeiter mit Wohnsitz in der Schweiz auszuspielen, soll diese Fragen ehrlich beantworten: Wo kauft er als Unternehmen ein, wo als Privatmann und wo macht er Ferien? Zu bedenken ist auch, dass wir Grenzgänger keine Mehrwertsteuer-Erstattung bekommen, wenn wir in Vorarlberg einkaufen.» (sc)