Das spezielle Karfreitags-Kreuz

Familie Büchel restauriert ein 50-jähriges Kreuz und schenkt es der Pfarrei.

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Nach 50 Jahren im Wind und Wetter wurde das Kreuz wieder hübsch aufgefrischt. (Bild: pd)

Nach 50 Jahren im Wind und Wetter wurde das Kreuz wieder hübsch aufgefrischt. (Bild: pd)

Immer wieder bekommt das Pfarramt alte religiöse Gegenstände oder Bibeln geschenkt nach Auflösungen der Wohnungen von lieben Angehörigen. Wohin sollen auch sonst die «heiligen Gegenstände», die viele Jahre – manche sogar das ganze Leben lang – Begleiter in den wechselnden Zeiten von Freude und Leid gewesen sind?

Selbst die Grabesruhe hält nicht für ewig, die Gräber werden nach vielen Jahren aufgehoben, um Platz zu schaffen für die nächste Generation. So blieb am Ende nur das schmiedeeiserne Grabkreuz von Werner und Rösli Büchel-Göldi. Das dies nicht einfach zum alten Eisen geworfen werden konnte, war der Familie und den Geschwistern Büchel sofort klar. So liessen sie das Kreuz, das gut 50 Jahre Wind und Wetter ausgesetzt war, wieder herrichten und restaurieren und schenkten es der Pfarrei zur weiteren Verwendung.

Morgen Kinderkreuzweg, Nachmittag Kirchenchor

So wird dieses Kreuz im Karfreitags-Gottesdienst aufgestellt, das Kreuz als der tiefste Ausdruck des Rettungswillens Gottes an uns Menschen. Es bereichert auf diese Weise die religiöse Feier, bietet Trost und Hoffnung in leidvollen und traurigen Stunden. Am Karfreitag-Morgen um 10 Uhr findet der Kinderkreuzweg statt, zu dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene eingeladen sind, um das Geschehen vom Karfreitag nachzuempfinden. Um 15 Uhr singt der Kirchenchor zur Karfreitags-Liturgie verschiedene passende Motetten a cappella. (pd)