Das Schauturnen im Zauberwald

Die Jugend- und Erwachsenenriegen des Turnvereins Rebstein boten dem zahlreichen Publikum eine fast dreistündige Unterhaltungsshow. Sie alle erfüllten den geheimnisvollen Zauberwald, um den sich der ganze Abend drehte, mit Leben.

Theodor Looser
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Eine Sketchgruppe mit zwei Feen und zwei Jägern. (Bilder: Theodor Looser)

Eine Sketchgruppe mit zwei Feen und zwei Jägern. (Bilder: Theodor Looser)

REBSTEIN. Am Freitagabend fand im Progyzentrum unter dem Motto «Im Zauberwald» das Schauturnen des Turnvereins Rebstein statt. Die verschiedenen Riegen, von den ganz Kleinen bis zu den erwachsenen Frauen und Männern, boten mit ihren Turnkünsten und showartigen Tänzen beste Unterhaltung. Das Programm war in drei Blöcke unterteilt, in denen je vier Themen mit Bezug zum Zauberwald szenisch dargestellt wurden. Durch das Programm geführt wurden die Zuschauer von der Sketchgruppe des Turnvereins, die sich in Gestalt von Feen, Jägern und anderen Figuren im Zauberwald bewegte und allerhand Abenteuer bestehen musste. Das Programm wurde am Samstagnachmittag in einer Kindervorstellung und am Samstagabend in einer weiteren Abendvorstellung wiederholt.

«Häschen hüpf» und Zwerge

«Der Wald erwacht» hiess das Motto der Vorstellung, mit dem die Mädchen und Knaben den Reigen der Unterhaltung eröffneten. Präsident Alex Baumgartner begrüsste dann das Publikum. Namen, Personen und Geschichten vom Zauberwald seien frei erfunden. Magische Dinge würden geschehen und verschiedene Tiere würden bald zu hören sein. Um diese Tiere ging es auch in der Saalwette. Man konnte das Tiergeräusch, von dem es in jedem Sketch ein besonderes gab, falls bekannt, auf einem vorgedruckten Zettel notieren. Um Mitternacht wurden die abgegebenen Wettscheine dann verlost.

Unterdessen ging es weiter mit der Gruppe Muki (Mutter-Kind-Turnen) und dem Motto «Häschen hüpf», der Aktivriege mit einem «Vita Parcours» und dem Kitu (Kinderturnen) mit dem Thema «Zwergli».

Zwischendurch war im Zauberwald und in der Sketchgruppe allerhand los. Während zwei Jäger sich gemütlich auf einem Hochsitz unterhielten, verloren zwei junge Männer ihre Frauen im Wald. Die beiden Feen, die nun auftauchten, wollten die Frauen aber nicht zurückgeben, denn die beiden Männer würden sich schlecht aufführen im Wald. Im Zauberwald muss man sich anständig verhalten, war das Motto der beiden Feen, die für Menschen unsichtbar waren.

Im zweiten Block, nach einer kurzen Pause, kamen durch die Formation Getu (Geräteturnen) Feen und Kobolde auf die Bühne, mit der Gruppe Teamaerobic anschliessend Jäger und Sammler. Sie alle erfüllten den Zauberwald mit Leben. Auch die mittelgrossen Mädchen und Knaben hatten mit ihren «Spielen im Wald» viel Erfolg beim Publikum. Zum Abschluss dieses Programmteils bot die Männerriege unter dem Motto «Holzhackerbuam» viel Gaudi und beste Stimmung.

Turnkünste mitten im Saal

Fledermäuse und Vampire bevölkerten im dritten Teil den Zauberwald – zum Fürchten. Auch in der Sketchgruppe hatte sich inzwischen einiges getan. Die beiden Feen hatten sich der jungen Männer erbarmt und ihnen ihre Frauen zurückgegeben. Auf der Bühne hatte die Frauenriege «Tiere im Wald» dargestellt, und die grossen Mädchen hatten aus dem Thema «Pilze und Beeren suchen» einen vergnüglichen Tanz gemacht.

Natürlich kam auch das Turnen am Unterhaltungsabend nicht zu kurz. Mitten im Saal und auf der Bühne boten verschiedene junge Männer und Frauen Turnkünste an den Ringen vor, die heftig applaudiert wurden.

Mit einem gemischten Reigen zum Thema «Liebeleien im Wald /Picknicken» wurde versucht, mit weiblichen und männlichen Geistergestalten dem Publikum das Fürchten zu lehren.

Damit schloss das rund dreistündige Programm. Man konnte sich anschliessend dem Tanz mit dem «Duo Palmbeach», der grossen Tombola oder auch Gesprächen in der Bar oder der Kafistube zuwenden.

Die Männerriegler als «Holzhackerbuam». (Bild: Picasa)

Die Männerriegler als «Holzhackerbuam». (Bild: Picasa)