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Das Nervenspiel

Das zweitplatzierte Rebstein empfängt in der letzten Runde Tabellenführer Rheineck. Der Sieger steigt auf. Bei einem Unentschieden ist Rüthi der lachende Dritte.
Rebsteins Daniel Niederl (links) im Duell mit Lendim Ibrahimi vom FC Rheineck. Wer von beiden steigt in die 2. Liga auf? Oder schafft der FC Rüthi die Promotion? (Bild: Archiv/rez)

Rebsteins Daniel Niederl (links) im Duell mit Lendim Ibrahimi vom FC Rheineck. Wer von beiden steigt in die 2. Liga auf? Oder schafft der FC Rüthi die Promotion? (Bild: Archiv/rez)

Alle Spiele der letzten Runde werden am Sonntag um 16 Uhr angepfiffen.

Je näher sich die Meisterschaft dem Ende neigte, desto mehr bahnte sich die Finalissima zwischen Rebstein und Rheineck am letzten Spieltag an. Nun ist das Spiel, das maximale Spannung garantiert, Tatsache geworden. Allerdings nicht ganz als Finalissima – wenn es im Spitzenspiel keinen Sieger gibt, dürfte nämlich das drittplatzierte Rüthi an den beiden Kontrahenten vorbeiziehen.

Rüthis Gegner hat schon 99 Gegentore kassiert

Der FC Rüthi, der sich dank zuletzt vier Siegen in Folge im Rennen hielt, steht auf dem heimischen Rheinblick vor einer leichten Aufgabe: Der Gegner heisst Schaan. Die Bilanz der Liechtensteiner, die vor nicht langer Zeit noch in der 2. Liga inter spielten, ist vernichtend: 20 Niederlagen und kein Sieg in 21 Spielen und bereits 99 Gegentore haben sich bei den Schaanern angehäuft. Es wäre ein Wunder, aus Rüthner Sicht eine vollendete Blamage, wenn Schaan bei den Gegentreffern keine dreistellige Zahl erreichte und die Oberrheintaler nicht drei Punkte verbuchen.

Das Interesse der Rüthner Fans dürfte am Sonntag daher schnell dem Spiel zwischen Rebstein und Rheineck gelten. Sie hoffen in diesem Match auf ein Unentschieden – dann stiege Rü-thi nach sechsjähriger Abwesenheit wieder in die höchste Regionalliga auf.

Der FC Rebstein ist erst vor zwei Jahren aus der 2. Liga abgestiegen, der Verein pendelte sich in den letzten Jahren zwischen dem hinteren Teil der 2. und der Spitze der 3. Liga ein. Die Besucher der Birkenau sind es sich also gewohnt, 2.-Liga-Spiele zu besuchen.

Anders präsentiert sich die Lage beim FC Rheineck: Die Unterrheintaler spielten zuletzt 1970, also vor bald 50 Jahren, in der höchsten Regionalliga. Daran erinnern sich auf der Stapfenwis nicht mehr all zu viele. Löblich ist übrigens die Ehrlichkeit, mit der sich der Verein auf seiner eigenen Homepage vorstellt: «Den Anschluss an die regionale Spitze sucht man in der jüngeren Vergangenheit vergeblich. Sportlich gesehen weist die Vereinsgeschichte wenig Höhepunkte auf.»

Am Sonntag kurz vor 18 Uhr könnte für den FC Rheineck ein Höhepunkt dazukommen. Nur einmal in den letzten zehn Jahren waren die Rheinecker wirklich nahe am Aufstieg – 2012/13 verloren sie das Duell um die Promotion ausgerechnet gegen den FC Rebstein.

Während Rheinecks Trainer Elia Marino Ende Saison zurücktritt, hat Rebstein kürzlich den Vertrag mit seinem Übungsleiter Daniele Polverino um ein Jahr verlängert. (ys)

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