«Das Erdgas Tanken ist kein Problem»

«Wir müssen etwas tun für unsere Nachkommen», sagt Urs Sutter, der für die Firma Jansen Solarsysteme in der ganzen Ostschweiz, im Tessin und in Graubünden verkauft. Sein Beitrag zum Klimaschutz ist der neue Erdgas betriebene Opel Zafira.

Drucken
Teilen
Urs Sutter (links) fährt umweltfreundlich – zur Freude von Gravag-Geschäftsleiter Roger Schneider. (Bild: pd)

Urs Sutter (links) fährt umweltfreundlich – zur Freude von Gravag-Geschäftsleiter Roger Schneider. (Bild: pd)

Oberriet. Ganz uneigennützig ist der Entscheid für das umweltfreundliche Erdgasfahrzeugnicht, immerhin ist der Aussendienst-Mitarbeiter damit seinen Mitbewerbern um einen Schritt voraus: «Wenn es um Solaranlagen geht, ist die Energiepolitik und die CO2-Ersparnis im Kundengespräch ein wichtiges Thema.»

Urs Sutters Firmenwagen erweckt Aufmerksamkeit, denn noch sind die Vorteile von Erdgas-Fahrzeugen nicht in allen Köpfen angekommen. Dass Erdgas rund 40 Rappen günstiger ist als ein Liter Benzin, gehört dazu.

Bei den 30 000 Kilometern, die der Jansen-Mitarbeiter jährlich zurücklegt, sind die Mehrkosten für das Erdgasfahrzeug rasch amortisiert. Hinzu kommen der Ökobeitrag der Versicherung, der Förderbeitrag der Gravag und die Befreiung von der Motorfahrzeugsteuer im Kanton St. Gallen im Jahr der Inverkehrssetzung und in den drei Folgejahren.

Das Tanken ist für den Rebsteiner kein Problem. Wenn er rheinaufwärts fährt, tankt er an der Erdgastankstelle beim Altstätter Landi-Kreisel, fährt er rheinabwärts, tankt er in Au. In der Schweiz stehen 123 Erdgastankstellen. Sie enthalten alle einen Biogas-Anteil von zehn Prozent.

Die Firma Jansen ist auch sonst ein guter Gaskunde. Sie setzt Erdgas zur Stromerzeugung ein und nutzt die Abwärme für Prozesse. Im Gegenzug baut die Gravag Erdgas AG jährlich 20 km Erdgasleitungen mit Jansen-Kunststoffrohren.

«Es ist ein Geben und ein Nehmen, das seit vielen Jahren gut funktioniert», sagt Gravag-Geschäftsleiter Roger Schneider. (pd)