Das Ende einer Fahrstunde

WIDNAU. Der Fahrversuch einer 16-Jährigen auf einem Parkplatz in Widnau endete mit einem auf dem Dach liegenden Auto und hohem Sachschaden.

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Gesprächsstoff für Fahrlehrer und Schadenexperten: Wie geht das, ein Auto auf einem Parkplatz aufs Dach zu hieven?

Zwei Jahre zu jung

Nun, wie viel Gas im Spiel war, schreibt die Polizei nicht. Aber sonst ist an diesem Samstag einiges schief gelaufen – zunächst sass jemand am Steuer, der dafür noch zwei Jahre zu jung ist. Aber Eltern kennen das: Da wird gebettelt, bis man den Nachwuchs, auch wenn's verboten ist, halt ans Lenkrad lässt, irgendwo in einer Kiesgrube oder auf einem leeren Parkplatz. In diesem Fall in Widnau bettelte die 16-jährige Tochter auf der Rückfahrt von einer Veranstaltung so lange, bis ihre 38-jährige Mutter eine Fahrstunde auf dem Parkplatz hinter der Migros zuliess, wie die Polizei schreibt. Eine erste Runde sei noch gut verlaufen.

Spezialfirma für Bergung

Auf der zweiten Runde jedoch kollidierte die Jugendliche mit einem parkierten Wagen und verlor die Kontrolle: Es folgten Kollisionen mit einer Hecke und mit einem Zaun. Dann überschlug sich der Wagen und landete auf dem Dach.

Der Sachschaden ist laut Polizei beträchtlich. Und der Wagen musste durch eine spezialisierte Firma geborgen werden.

Schön einparkiert war das Auto ja, das muss man der 16-Jährigen lassen.

In ein paar Jahren kann sie über ihre fatale Fahrstunde hoffentlich lachen. Aber bis dahin, jedenfalls bis sie 18 ist und den Lernfahrausweis hat, dürfte sie kaum jemand ans Lenkrad lassen. Nicht einmal auf einem Parkplatz. (mel)

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